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Du willst für eine kurze Zeit ins Ausland und dabei etwas Gutes tun? Dann sind die ESK-Freiwilligenteams genau das Richtige für dich!
Das aha ist die ESK-Regionalstelle für alle, die ihren Wohnsitz in Vorarlberg haben. Falls du aus einem anderen Teil in Österreich bist, melde dich bitte hier bei der Regionalstelle für dein Bundesland.
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Was bedeutet ESK?
Mit dem Freiwilligendienst im Rahmen des EU-Förderprogramms Europäisches Solidaritätskorps (kurz ESK) kannst du bei einem gemeinnützigen Projekt im Ausland freiwillig mithelfen. Der ESK-Freiwilligendienst wird zum Großteil von der EU finanziert. Du bekommst vor deiner Abreise Unterstützung bei der Vorbereitung und während deines Einsatzes Unterstützung vor Ort. Bei gemeinsamen Trainings während des Einsatzes lernst du andere Freiwillige aus verschiedenen Ländern kennen, die gleichzeitig mit dir den ESK-Freiwilligendienst machen.
Was sind ESK-Freiwilligenteams?
Freiwilligenteams bieten die Möglichkeit, in einer Gruppe bestehend aus mindestens 5 Personen bei einem Projekt mitzuwirken. Dabei handelt es sich um kürzere Freiwilligeneinsätze zwischen zwei Wochen und zwei Monaten, die oftmals in den Ferien angeboten werden. Es ist möglich, gemeinsam mit Freund*innen mitzumachen.
Individuelle Einsätze
Individuelle Kurzzeitprojekte dauern ebenfalls zwischen 2 Wochen und 2 Monate und können in Inland und Ausland stattfindet. Diese richten sich jedoch in erste Linie an benachteiligte Personen (das heißt, Personen die im Vergleich zu anderen jungen Menschen im selben Land/Gebiet/in derselben Altersgruppe/Situation geringere Chancen haben). Du willst länger als zwei Monate individuell ins Ausland? Kein Problem, auch das geht mit dem ESK-Freiwilligendienst.
Insgesamt dürfen junge Menschen höchstens 12 Monate Tätigkeiten im Rahmen des ESK-Freiwilligendiensts (kurz und lang) durchführen.
Wer kann teilnehmen?
Die einzige Voraussetzung ist, dass du beiProjektstart zwischen 18 und 30 Jahre alt bist (die Projektsuche ist schon mit 17 möglich). Du brauchst:
keine Fremdsprachenkenntnisse (wobei Englischkenntnisse von Vorteil sind),
keine spezielle oder abgeschlossene Ausbildung,
keine Erfahrung im gewünschten Einsatzbereich.
Für alle: Du bist auch willkommen, wenn du eine Beeinträchtigung hast, gesundheitlich benachteiligt bist oder die Ausbildung abgebrochen hast. Bei Bedarf gibt es besondere Unterstützungsmöglichkeiten. Am wichtigsten ist, dass du motiviert bist, dich zu engagieren.
Wo finden ESK-Freiwilligenteam-Projekte statt?
Einsätze können in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, in der Türkei und in Ausnahmefällen in Partnerländern der EU stattfinden. Unter speziellen Voraussetzungen ist ein Einsatz im Inland möglich, beispielsweise für Asylwerber*innen. Achtung: Großbritannien ist seit dem Brexit kein Programmland mehr.
Engagieren kannst du dich bei einer gemeinnützigen Einrichtung aus den folgenden Bereichen:
Es gibt unterschiedlichste Organisationen, die ESK-Freiwillige aufnehmen und die Möglichkeiten deines Einsatzes sind daher vielfältig.
Tipp: Folge unserem WhatsApp-Kanal und erhalte regelmäßig Updates über neue ESK-Projekte.
Wie viel kostet mich ein ESK-Freiwilligendienst?
Bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten ist der ESK-Freiwilligendienst für dich kostenlos. Alle weiteren Kosten sind durch das EU-Förderprogramm „Europäisches Solidaritätskorps“ und die Aufnahmeorganisation gedeckt. Du bekommst:
eine Unterkunft
Verpflegung(-sgeld)
ein monatliches Taschengeld (ca. € 200; an die Lebenshaltungskosten des Landes angepasst)
einen Reisekostenzuschuss
Transportkosten vor Ort
eine kostenlose Zusatz-Versicherung
einen (Online-)Sprachkurs
Trainings, wo du andere Freiwillige kennenlernst
Familienbeihilfe (wenn du unter 24 bist)
Erfahrungsberichte
Andreas war für zwei Wochen bei einem Outdoor-Projekt in Frankreich
„Auch wenn mein ESK-Freiwilligendienst nur zwei Wochen dauerte, konnte ich die unterschiedlichsten Dinge lernen und einmalige Erfahrungen sammeln. Doch am meisten haben mich die Leute und der Spirit des Camps fasziniert. Ich durfte Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen kennenlernen und jeder hatte seine ganz eigene Lebensgeschichte. Und obwohl wir scheinbar so unterschiedlich sind, hat es mich schwer beeindruckt zu sehen, wie viel wir gemeinsam haben. Von Gesellschaftsspielen und Humor angefangen über Hobbys und Musik bis hin zu Lebenszielen oder persönlichen Zielen.“
Sarah war für zwei Monate in einem Kindergarten in Polen
„Der ESK-Freiwilligendienst war die beste Erfahrung, die ich machen konnte. Ich kann es euch nur sehr ans Herz legen, diesen Schritt zu wagen. Es hat mich selbst sehr viel Mut gekostet, aber ich bereue es keine einzige Sekunde. Ich habe so viel tolle Erfahrungen gemacht – Menschen von anderen Ländern kennengelernt, mit denen ich jetzt immer noch in Kontakt bin und die auch zu Freund*innen geworden sind, andere Kulturen kennengelernt, meine Englisch-Kenntnisse verbessert und das Größte für mich: Ich habe für das Leben gelernt. Es hat meinem Selbstwert sehr gutgetan und ich bin offener geworden.“
Berichte und Einsatzstellen
Hier werden laufend neue Berichte von unseren ESK-Freiwilligen veröffentlicht.
Eine Übersicht der aktuellen Freiwilligen in und aus Vorarlberg findest du hier:
Wann muss ich mich bewerben?
Die Kontaktaufnahme mit dem aha und die Suche nach einer Aufnahmeorganisation sollten am besten einige Monate vor dem gewünschten Projektstart passieren. Es gibt jedoch keine einheitlichen Bewerbungsfristen. Wer spontan und flexibel ist, kann aber auch ganz kurzfristig einen Projektplatz ergattern.
Was sind die nächsten Schritte?
Du überlegst dir, einen ESK-Freiwilligendienst anzutreten? Das sind die nächsten Schritte!
Häufig gestellte Fragen
Eine Liste mit häufig gestellten Fragen findest du hier.
What the ESK?!
Und, bist du nun ein ESK-Freiwilligendienst-Profi? Teste dein Wissen und kassiere aha plus Punkte!
Beispiele Projektstellen
Aktuelle Projekte findest du im Europäischen Jugendportal. Abonniere unseren WhatsApp-Kanal und verpasse keine neuen Ausschreibungen von aha-Partnerorganisation!
Studienplattform der Österreichischen Hochschüler*innenschaft (ÖH)
Infos zu Studien und Kontaktdaten der Studienvertretungen findest du auf der Studienplattform der ÖH: www.studienplattform.at
Möchtest du mehr über ein bestimmtes Studium erfahren? Die Studierendenvertretung der Hochschule kann dir sagen, wie das Studium an der jeweiligen Hochschule aussieht, wie die Bewerbung abläuft und was du beachten musst.
Hier findest du weitere Möglichkeiten, um dir Rat zu holen:
BIFO: kostenlose Beratung zu deinen Möglichkeiten nach der Matura
Österreichische Hochschüler*innenschaft: kostenloses Angebot in den Bereichen Studien- und Maturant*innenberatung, Sozialberatung, studienrechtliche Beratung, Beratung für ausländische Studierende, Wohnrechtsberatung, Sozialfonds- Beratung, Queerreferat und Referat für feministische Politik und zur Barrierefreiheit
Psychologische Studienberatung: Hilfe bei der Wahl und beim Beginn deines Studiums, Unterstützung bei der Persönlichkeitsentfaltung und Beratung bei studentischen und persönlichen Problemen. Eine Beratung ist auch per Chat möglich.
Studieren probieren: Schnuppere in dein Wunschstudium. Du begleitest Studierende einen Tag lang zu Lehrveranstaltungen.
Messen für Maturant*innen, Studien und Berufe
Hier kannst du dich direkt vor Ort über Studienrichtungen, Hochschulen und verschiedene Möglichkeiten informieren. Messetermine findest du auf der Website des Bildungsministeriums.
Du suchst nach Tipps, wie du zu Hause besser lernen kannst? Wir geben dir Lerntipps und zeigen dir Online-Angebote, mit denen das Lernen zu Hause mehr Spaß macht.
Ein aufgeräumter Arbeitsplatz hilft dir, dich besser zu konzentrieren. Lege alles bereit, was du zum Lernen brauchst. Handy und andere Ablenkungen legst du am besten weg. Lern möglichst immer an einem festen Platz, zum Beispiel am Schreibtisch, und nicht dort, wo du chillst. So fällt dir das Lernen leichter und du kannst deine Freizeit danach besser genießen.
Lernen nach Plan
Mach dir einen Lernplan. Überlege, wann du lernst, wann du Pausen machst und wann du Freizeit hast. Schreib alles in einen Kalender – auf dem Handy oder auf Papier. So behältst du den Überblick. Starte mit den wichtigsten Aufgaben. Dann kannst du sie schneller erledigen.
Apps für die Lernplanung
Any.do: Strukturiere deinen Lernplan mithilfe eines Kalenders und Erinnerungsfunktion.
Noch mehr Apps und Online-Tools findest du weiter unten.
Geist UND Körper
Vor einer Prüfung ist nicht nur das Lernen wichtig, sondern auch, wie du dich körperlich fühlst. Darum achte auf deinen Körper!
Schlafe genug, um fit zu sein.
Trinke viel Wasser, damit du klar denkst.
Esse gesunde Snacks wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst oder Gemüse.
Nütze viele Wege zum Lernen
Lerne auf verschiedene Arten: Lies den Text, hör dir den Lernstoff an, schau dir Lernvideos an, erzähl jemandem, was du gelernt hast oder lass dich abfragen. Lesen, hören, sehen und sprechen – verschiedene Methoden helfen dir, den Stoff besser zu behalten.
Es gibt Tage, an denen man sich einfach nicht so gut konzentrieren kann. Wir geben dir ein paar Tipps, wenn du unkonzentriert bist:
Mach Über-Kreuz-Übungen, wie zum Beispiel diese hier: Versuche mit dem rechten Ellbogen dein linkes Knie zu berühren und umgekehrt. Solche Übungen verbessern das Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte.
Wechsle den Ort! Kannst du dich am Schreibtisch nicht mehr konzentrieren, wechsle deinen Lernort in der Wohnung oder verlege ihn nach draußen in den Garten oder in einen Park.
Probiere die Pomodoro-Technik! So geht´s: Beschäftige dich 25 Minuten voll und ganz mit einer Aufgabe und gönne dir anschließend eine 5-minütige Pause. Diese beiden Einheiten wiederhole dreimal. Danach kannst du dich mit einer längeren Pause von 30 Minuten belohnen. Du wirst überrascht sein, wie viel du in dieser konzentrierten Lernzeit vorwärts gebracht hast.
Apps für bessere Konzentration (für Android und iOS)
Forest: Leg dein Handy weg und lasse den Wald wachsen – je mehr Konzentration, desto mehr Bäume!
Study Bunny: Bleib konzentriert, kümmere dich um den Hasen und erstelle Lernkarten.
AppBlock: Sperre die Apps auf deinem Handy, um keine Ablenkung mehr zu haben.
Lo-Fi-Musik
Lo-Fi-Musik ist ruhige, langsame Musik ohne Text, welche die Konzentrationsfähigkeit unterstützen soll.
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Ambient-Video auf YouTube
Bei Ambiente-Videos lernst du bei angenehmen Hintergrundgeräuschen. Manche Videos haben sogar einen Timer eingebaut, sodass du die oben beschriebene Pomodoro-Technik anwenden kannst.
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Übungen für bessere Konzentration
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Gemeinsam lernen
Mit Mitschüler*innen
Lernst du nicht gerne allein? Dann frag Mitschüler*innen, ob sie mit dir zusammen lernen möchten. Zusammen macht Lernen oft mehr Spaß und ihr könnt euch gegenseitig helfen. Allerdings besteht beim gemeinsamen Lernen auch die Gefahr, dass ihr euch vom Lernen ablenkt. Vereinbart darum, welche Aufgaben ihr bis wann erledigen wollt.
„Study-With-Me-Live“-Videos
Wenn dich echte Personen ablenken, versuch es mit „Study-With-Me-Live“-Videos auf YouTube. In diesen Videos filmen sich Leute beim Lernen, sodass du das Gefühl hast, nicht alleine zu lernen. Es gibt verschiedene Videos zur Auswahl – mit oder ohne Hintergrundgeräusche, Musik, Pomodoro-Timer …
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Was tun gegen „Aufschieberitis“?
Aufschieberitis (auch bekannt als Prokrastination) ist ein Verhaltensmuster, bei dem man Aufgaben immer wieder vor sich herschiebt. Anstatt sofort eine Aufgabe anzufangen, findet man Ausreden oder hängt stundenlang auf TikTok oder Instagram rum. Du erkennst dich wieder?
Erstelle „Anzahl der Folien nennen” Präsentationsfolien mit Stichpunkten zum Thema „Thema nennen”. Beziehe dich auf folgenden Inhalt: „Text einfügen”
Mit folgenden Befehlen kannst du dann deine Präsentation anpassen:
Ausführlichere Stichpunkte
Kürzer gefasste Stichpunkte
Ganze Sätze
Mehr Stichpunkte
Weniger Stichpunkte
2 weitere Folien
Alternative Gliederung
Abschlussfolie einfügen
In einem nächsten Schritt kannst du mit dem Prompt „Erstelle hieraus zusätzlich ein Handout.“ dein Handout erstellen.
Wichtig
KI kann dir helfen, aber du bist für den Inhalt verantwortlich. Darum: – Kontrolliere immer die Antworten. – Lass die Ergebnisse von einer Person prüfen, der du vertraust. – Überlege dir, was du teilst. Deine Daten sind nicht vertraulich. – Wenn du unsicher bist, frag jemanden um Hilfe.
Hier findest du Beratungsstellen, die sich mit Tattoos und Piercings auskennen und dich bei Fragen unterstützen.
Wenn du eine gute Beratung zu Tattoos und Piercings brauchst, wende dich an erfahrene Tätowierer*innen und Piercer*innen. Sie erklären dir alles Wichtige – von Farben und Pflege bis zu möglichen Risiken und passenden Körperstellen.