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Junge Menschen engagieren sich beim ESK-Freiwilligendienst in einem anderen Land Europas.

ESK-Freiwilligendienst


Engagiere dich mit dem ESK-Freiwilligendienst in einem anderen Land Europas.

 

Mit dem Freiwilligendienst des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) hilfst du im Sozial-, Kultur- oder Umweltbereich mit, entdeckst dabei ein anderes Land, schließt neue Bekanntschaften und lernst nebenbei eine Sprache – und das fast kostenlos.

Wer kann teilnehmen?

Die einzige Voraussetzung ist, dass du bei Projektstart zwischen 18 und 30 Jahre alt bist. Du brauchst keine Fremdsprachenkenntnisse und auch keine spezielle Ausbildung oder Erfahrung im gewünschten Einsatzbereich. Auch wenn du aus dem einen oder anderen Grund weniger Möglichkeiten als andere hast, weil du zum Beispiel eine Behinderung hast, gesundheitlich benachteiligt bist oder die Ausbildung abgebrochen hast, bist du willkommen und bei Bedarf gibt es besondere Unterstützungsmöglichkeiten. Am wichtigsten ist, dass du motiviert bist, dich zu engagieren.

Wie lange dauert ein Einsatz?

Individueller Einsatz
Ein Einsatz dauert zwei bis maximal zwölf Monate. Meist ist es einfacher, längere Projekte zu finden (etwa acht bis zwölf Monate). Auch wenn du dich allein auf den Weg machst, kann es gut sein, dass du mit anderen Freiwilligen zusammenarbeitest und/oder -wohnst. Solch einen Einsatz kannst du nur einmal absolvieren.

Freiwilligenteams
Freiwilligenteams bieten die Möglichkeit in einer Gruppe bestehend aus 10 bis 40 Personen bei einem Projekt mitzuwirken. Dabei handelt es sich um kürzere Freiwilligeneinsätze zwischen zwei Wochen und zwei Monaten, die oftmals in den Ferien angeboten werden. Es ist möglich, gemeinsam mit Freund*innen mitzumachen. An Team-Projekten kannst du beliebig oft teilnehmen, auch wenn du bereits einen Langzeitfreiwilligendienst absolviert hast.

Wo helfe ich mit?

Es gibt unterschiedlichste Organisationen, die ESK-Freiwillige aufnehmen und die Möglichkeiten deines Einsatzes sind daher vielfältig. Engagieren kannst du dich bei einer gemeinnützigen Einrichtung aus den folgenden Bereichen:

  • Soziales: Kindergarten, Altersheim, Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen, Schule, Jugendzentrum, Flüchtlingsheim …
  • Kultur & Medien: Kulturcafé, Theaterverein, Radio, Bibliothek …
  • Umwelt & Natur: Biobauernhof, Tierheim, Nationalpark …

In welchen Ländern ist der ESK-Freiwilligendienst möglich?

Einsätze können in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, in der Türkei und in Ausnahmefällen in Partnerländern der EU stattfinden. Unter speziellen Voraussetzungen ist ein Einsatz im Inland möglich, beispiels­weise für Asylwerber*innen.

Wie viel kostet der ESK-Freiwilligendienst?

Bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten ist der ESK-Freiwilligendienst für dich kostenlos. Alle weiteren Kosten sind durch das EU-Förderprogramm Europäisches Solidaritätskorps und die Aufnahmeorganisation gedeckt. Dies beinhaltet Unterkunft und Verpflegung, ein monatliches Taschengeld (ca. € 150; an die Lebenshaltungskosten des Landes angepasst), einen Reisekostenzuschuss sowie Transportkosten vor Ort, die Versicherung, einen (Online-)Sprachkurs und Trainings. Zudem haben österreichische Teilnehmer*innen unter 24 Jahren Anspruch auf Familienbeihilfe.

Was sind die nächsten Schritte?

Wenn du neugierig geworden bist, fülle bitte dieses Formular aus und du wirst zu einem Infoabend eingeladen. Dabei erfährst du mehr Details über das Programm und wie du selbst Projekte suchen und dich bewerben kannst. Alternativ kannst du dich unter aha.or.at/welt-weit-weg für einen passenden ESK-Infoabend anmelden und findest dabei auch weitere Infostunden zu anderen Auslandsmöglichkeiten.

Einen ersten Überblick über freie ESK-Projekte findest du in der EU-Datenbank unter http://europa.eu/youth/volunteering/project_en, wobei es auch noch weitere Möglichkeiten gibt um freie Stellen zu finden. Wir unterstützen dich gerne bei der Projektsuche, können dir aber nicht garantieren, dass du zum gewünschten Zeitpunkt einen Projektplatz findest.

Kontaktperson im aha: Stephanie Sieber, stephanie.sieber@aha.or.at, 05572/52212-44.

Wann muss ich mich bewerben?

Die Kontaktaufnahme mit dem aha und die Suche nach einer Aufnahme­organisation sollten am besten einige Monate vor dem gewünschten Projekt­start passieren. Je früher du dich bewirbst, desto besser! Wer spontan und flexibel ist, kann aber auch ganz kurzfristig einen Projektplatz ergattern.

Gut zu wissen: Derzeit sind viele Organisationen auf der Suche nach Freiwilligen für Projekte mit Start im Herbst 2021!

Erfahrungsberichte

Auf unserem Blog unter www.ahamomente.at/esk werden laufend neue Berichte von unseren ESK-Freiwilligen veröffentlicht.

Eine Übersicht der aktuellen Freiwilligen in und aus Vorarlberg findest du hier:

ESK-Freiwilligendienst & COVID-19

Während eine Pandemie wütet, sieht ein ESK-Freiwilligendienst natürlich etwas anders aus und bringt so manche zusätzlichen Herausforderungen mit sich. Dennoch ist es möglich, eine wundervolle Zeit zu erleben und Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.

Was bedeutet die aktuelle Situation für die Projekte?

In welchem Ausmaß Covid-19 den Freiwilligendienst beeinflusst, ist je nach Land und Projekt recht unterschiedlich. Es gilt aber immer, dass ein Einsatz nur zustande kommt, wenn es wirklich Sinn macht. Es muss niemand ins Ausland, um dort von einer Single-Wohnung aus nur Homeoffice-Aufgaben zu erledigen. Wohnt man hingegen in einer WG mit anderen internationalen Freiwilligen, kann man sich trotz Lockdown die Zeit gut vertreiben und Neues lernen. Larissa berichtet davon in ihrem Blogbeitrag.

Hilft man wie Susanne auf einem Bauernhof mit, ist Covid-19 nicht so präsent wie beispielsweise in einem Kulturcafé, welches eventuell geschlossen werden muss. Ist Letzteres der Fall, werden alternative Aufgaben gefunden (Aktionen für hilfsbedürftige Menschen, Renovierungsarbeiten, Erstellen von Online-Materialien für Jugendliche etc.).

Was passiert bei Grenzschließungen oder wenn Freiwillige in Quarantäne müssen?

Sind die Grenzen geschlossen, werden die Freiwilligen mit Papieren ausgestattet, mit denen sie einreisen können, und Kosten für einen eventuellen PCR-Test werden vom Programm übernommen. Gegebenenfalls muss man sich dennoch in Quarantäne begeben, was definitiv ein herausfordernder Start ist, aber für einen darauffolgenden mehrmonatigen Freiwilligendienst eine absehbare Zeit ist. Jana teilt ihre Erfahrungen während der Isolation.

Freiwillige, die positiv auf Covid-19 getestet werden, werden von der Aufnahmeorganisation gut betreut. Gegebenenfalls ist auch eine Impfung über die Einrichtung möglich.

Ist das Programm flexibel?

Wie wir wissen, können sich die Umstände schnell ändern. Wir versuchen in der jeweiligen Situation gemeinsam mit der*dem Freiwilligen und der Aufnahmeorganisation die bestmögliche Lösung zu finden. Bei Bedarf können Projektstarts verschoben oder abgesagt werden, laufende Einsätze können für die Zeit eines harten Lockdowns unterbrochen werden. Eine Heimkehr ist immer möglich, doch viele unserer Freiwilligen, wie beispielsweise Clemens, entscheiden sich dafür, trotzdem zu bleiben.

Flexibilität ist auf Fälle mehr denn je gefragt. Solltest du dir unsicher sein, kannst du dich trotzdem über das Programm informieren und dich von Stephanie Sieber (05572 52 212, stephanie.sieber@aha.or.at) beraten lassen und erst dann entscheiden, ob du dich bewerben möchtest oder nicht.

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aktualisiert 05/2021, aha@aha.or.at

Evolution eines kleinen Jungen zum Businessmann

Tipps für deine Bewerbung


Infos zum Aufbau deines Lebenslaufs und Tipps für dein Bewerbungsschreiben, Bewerbungsfoto und Deckblatt.

Deckblatt

Das Deckblatt ist kein fixer Bestandteil einer Bewerbung – es kommt aber oft sehr gut an!  Mit dieser „Fleißarbeit“ kannst du  zeigen, dass dir die Bewerbung wichtig ist. Es ist die erste Seite in der Bewerbungsmappe und hat die Hauptfunktion, einen Rahmen für die Bewerbungsunterlagen zu bilden, d. h. die wichtigsten Angaben über den Inhalt der Mappe werden darauf übersichtlich dargestellt. Das Deckblatt soll zum Weiterlesen anregen!

Diese Inhalte findet man auf dem Deckblatt:

  • deinen Namen
  • deine Kontaktdaten (Telefonnummer, Adresse und E-Mail Adresse)
  • die Bezeichnung der Stelle, um die du dich bewirbst
  • hier befindet sich auch ein guter Platz für ein Foto
  • Inhalt der Mappe

Bewerbungsschreiben

Ziel des Bewerbungsschreibens ist es, Interesse an deiner Person zu wecken. Hier kannst du deine persönlichen und fachlichen Fähigkeiten herausheben und Argumente anführen, die für dich sprechen. Deine persönlichen Stärken sollten sich immer auf die ausgeschriebene Stelle beziehen. Zähle diese nicht einfach auf, sondern unterstreiche diese anhand von Beispielen.

Achte beim Verfassen deines Bewerbungsschreibens auf folgende Punkte:

  • Das Bewerbungsschreiben ist kurz und prägnant – es sollte in formatierter Form nicht länger als eine DIN A4 Seite sein.
  • Den Adressaten so genau wie möglich angeben. Wenn nirgends angegeben ist, an wen du die Bewerbung richten sollst (z. B. in der Stellenanzeige, auf der Homepage der Firma), dann ruf kurz bei der Firma an und frag nach der zuständigen Person.
  • Verwende eine einheitliche Schrift (Arial und Times New Roman sind die Standard-Schriftarten, du kannst auch andere verwenden, aber achte darauf, dass sie seriös wirken und gut leserlich sind).
  • Verfasse für jede Bewerbung ein eigenes Bewerbungsschreiben – keine Massenbewerbungen!
  • Es sollte klar hervorgehen, um welche Stelle du dich bewirbst. Erwähne bei einem Stelleninserat, wann und wo du dieses gesehen hast.
  • Am Ende der Seite verweist du auf die Anlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, evtl. Motivationsschreiben)

Lebenslauf

Dein Lebenslauf gibt einen kurzen Überblick über deine persönlichen Daten, deine Ausbildung, deine Berufserfahrung und andere für die Stelle wesentliche Tätigkeiten und Fähigkeiten.

Aufbau im Überblick

  • Überschrift „Lebenslauf“
  • In der oberen rechten Ecke kann ein Foto platziert werden.
  • Persönliche Daten
    • Name
    • Geburtsdatum und –ort
    • Anschrift
    • Telefonnummer
    • E-Mail Adresse
  • Ausbildung
  • Berufserfahrung
    auch Praktika und andere für die Stelle relevante Tätigkeiten (bei Einsteigern)
  • Auslandsaufenthalte/Militär/Zivildienst etc.
  • Sonstige Kenntnisse und Qualifikationen
    • Fremdsprachen (Muttersprache, verhandlungssicher, fließend, gute Kenntnisse, Grundkenntnisse)
    • EDV-Kenntnisse
    • Führerschein
  • Sonstige Tätigkeiten (z. B. ehrenamtliche Tätigkeiten, JugendtrainerIn etc.)
  • Hobbys (sie sagen viel über dich als Person aus, da du auch dort Erfahrungen sammelst. Zudem können sie dir Pluspunkte bringen bei der Bewerbung.)
  • Ort, Datum

Tipp: Das was du als letztes gemacht hast, steht oben. Es sollte keine zeitlichen Lücken geben, man könnte sonst daraus schließen, dass du etwas zu verbergen hast. Im Lebenslauf finden der Beruf deiner Eltern, Religionszugehörigkeit und Parteizugehörigkeit keinen Platz.

Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben bietet die Möglichkeit, der Bewerbung eine individuelle Note zu verpassen und sich von der Masse abzuheben. Hier kannst bzw. sollst du noch einmal deine Stärken, Ziele, Interessen und auch die Motive für deine Bewerbung herausheben.

Wichtig: Ein Motivationsschreiben ist kein Muss!

Du kannst das Motivationsschreiben relativ frei gestalten. Im Folgenden ein paar Punkte, die für den Aufbau üblich sind:

  • Das Schreiben geht nicht über eine DIN A4 Seite hinaus. Die durchschnittliche Länge beläuft sich auf 15 bis 20 Zeilen. Schreib keinen Roman, sondern komm schnell zum Punkt!
  • Versuche schon mit der Überschrift Interesse zu wecken
  • Inhaltlich versuche folgende Fragen zu beantworten:
    • Warum bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle?
    • Weshalb bin ich die richtige Person?
  • Ort und Datum werden am Ende angegeben

Wichtig: Nimm bei der Beantwortung der Fragen Bezug auf das Unternehmen, die Stelle und deine Persönlichkeit.

Hobbys und freiwillige Aktivitäten

Wenn du dich für eine Lehrstelle oder einen Job bewirbst, ist es für zukünftige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber immer interessant zu wissen, was du in deiner Freizeit machst. Du zeigst ihnen damit, was für Interessen und was für Fähigkeiten du hast. Etwa, wenn du in einem Fußballteam mitspielst, dann zeigt du, dass du dich z. B. gut in einem Team zurechtfindest. Oder leitest du eine Wichtelgruppe? Dann zeigst du, dass du mit Kindern gut umgehen und Gruppenstunden organisieren kannst.

Wichtig: Führe deshalb auch immer deine Hobbys und freiwilligen Tätigkeiten in deinem Lebenslauf an!

Was dir deine Hobbys und freiwilligen Tätigkeiten für eine Bewerbung bringen, erfährst du in diesem Video:

Foto

  • Verwende ein aktuelles Bild.
  • Lass das Foto von einem professionellen Fotografen machen.
  • Achte auf einen selbstbewussten und freundlichen Ausdruck.
  • Verwende Porträtbilder – Ganzkörperbilder nur dann, wenn es vom Unternehmen ausdrücklich gewünscht wurde.
  • Du entscheidest, ob es ein Schwarz-Weiß-Bild oder ein Farbfoto sein soll.
  • Dein Outfit auf dem Bild sollte zur angestrebten Stelle passen.

Platziere dein Foto richtig: Geeignete Plätze für das Foto sind das obere rechte Eck im Lebenslauf oder das Deckblatt. Such dir eine Stelle aus. Du kannst das Foto aufkleben, mit einer Büroklammer anheften oder digital einfügen. Achte aber beim Ausdruck des Fotos auf eine gute Auflösung und Qualität!

Zeugnisse

Zu den Bewerbungsunterlagen gehören auch die Schul- und Weiterbildungszeugnisse und deine Arbeitszeugnisse, wenn vorhanden.

Achtung: Lege immer nur Kopien bei – niemals das Original!

Freiwillige Aktivitäten mit dem aha plus Nachweis offiziell belegen

Wenn du mit aha plus Points sammelst, sammelst du auch Erfahrungen, sogenannte Xperiences. Diese Erfahrungen kannst du mit dem aha plus Nachweis offiziell belegen. Mit dem Xperience-Check hast du auch die Möglichkeit dich auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten.

Bild des aha plus Nachweis

4 Tipps für ein Bewerbungsgespräch am Telefon

In Zeiten von Corona kann es vermehrt vorkommen, dass die Firma oder das Unternehmen dich vorerst nicht persönlich einlädt zu einem Bewerbungsgespräch, sondern dich zunächst per Telefon oder auch online kennen lernen möchte. Wir haben hier ein paar Tipps, auf die du bei einem solchen Interview dringend achten solltest:

Fixiere einen Termin!

Am besten ist es, wenn das Unternehmen und du einen Termin für das Gespräch fixiert, damit du dich darauf gut vorbereiten kannst. Falls dich das Unternehmen spontan anrufen sollte, bewahre Ruhe und bleib freundlich. Wenn dich ein spontanes Gespräch überfordert, bitte um einen neuen Termin, da es gerade ungünstig ist.

Falls du dich gerade beworben hast und dich eine unbekannte Nummer anruft, melde dich immer mit ganzem Namen, das wirkt professionell.

Die richtige Vorbereitung bringt’s!

Informiere dich vorab über das Unternehmen und schreibe dir dazu ein paar Stichworte auf. Lies die Stellenanzeige nochmals aufmerksam durch und notiere dir, warum gerade du richtig für diese Stelle bist. Überlege dir Antworten auf Standardfragen bei Bewerbungsinterviews. Hier findest du Standardfragen.

Platziere deinen Lebenslauf und dein Motivationsschreiben neben dir. Bereite einen Stift und Papier vor für eventuelle Notizen. Stelle dir ein Glas Wasser auf den Tisch, falls du einen trockenen Mund bekommst.

Die richtige Haltung ist wichtig!

Die Person, die dich interviewt, kann dich zwar nicht sehen, aber viele Dinge merkt man an deiner Stimme. Darum, schau darauf, dass du aufrecht auf einem Stuhl sitzt. Vermeide Dinge, die Geräusche machen, unruhiges hin und her Laufen, wildes Gestikulieren, Essen, etc. Ein Lächeln spiegelt sich auch positiv in deiner Stimme wieder.

Ablenkungen und Störgeräusche vermeiden!

Suche dir einen ruhigen Ort, wo du nicht gestört wirst. Schließe die Fenster und schalte die Anklopffunktion auf deinem Handy aus. Konzentriere dich auf das Interview.

7 Tipps für ein gelungenes Online-Bewerbungsgespräch

Teste deine technische Ausrüstung!

Du solltest dringend abklären, ob du das notwendige Equipment, also einen funktionierenden Computer, evtl. ein Headset, eine Kamera und eine gute Internetverbindung hast, damit das Interview auch stattfinden kann! Falls nicht, frage Freund*innen oder Bekannte, ob sie dir aushelfen können. Teste vor allem kurz vor dem Gespräch nochmals, ob alles funktioniert.

Welches Programm wird verwendet?

Es gibt viele Programme, Skype, Zoom, Teams …mit denen man online reden kann. Aber kennst du dich auch damit aus? Falls du es dir aussuchen kannst, dann wähle ein Programm, bei dem du dich schon sicher fühlst. Falls es ein neues Programm sein sollte, teste es zuvor aus, evtl. mit einer Freundin*, einem Freund*. Ganz wichtig ist es, dass du z. B.bei Sykpe immer einen seriösen Namen als User angibst, am besten einfach deinen Vor- und Nachnamen. Hasi123 ist z. B. kein seriöser Name!

Wichtig ist auch dein Bild bei Skype. Bitte füge ein seriöses Bild ein, sonst besser keines!

Die richtige Vorbereitung bringt’s!

Wie bei jedem Interview, informiere dich vorab nochmals über das Unternehmen und schreibe dir dazu ein paar Stichworte auf. Lies die Stellenanzeige nochmals aufmerksam durch und notiere dir, warum gerade du richtig für diese Stelle bist. Überlege dir Antworten auf Standardfragen bei Bewerbungsinterviews.

Platziere deinen Lebenslauf und dein Motivationsschreiben neben dir. Bereite einen Stift und Papier vor für eventuelle Notizen. Stelle dir ein Glas Wasser auf den Tisch, falls du einen trockenen Mund bekommst.

Dein Auftreten und der Hintergrund sind wichtig!

Achte darauf, dass du ordentlich und dem Anlass entsprechend gekleidet bist (Kein Hoddie oder schlampige Kleidung). Auch solltest du auf den Hintergrund in deinem Bild achten. Am besten ist ein neutraler Hintergrund (eine leere Wand), der nicht ablenkt und keine Unordnung! Achte auf das Licht. Am besten ist wohl einfach Tageslicht oder auch ein Deckenlicht, das den Raum gleichmäßig ausleuchtet.

Auf Mimik und Gestik achten!

Wie bei einem realen Interview solltest du darauf achten, wie du auf dein Gegenüber wirkst. Eine positive Ausstrahlung und freundliche Mimik kommen gut an. Setze dich gerade auf einen Stuhl. Übertriebenes Gestikulieren mit den Armen solltest du vermeiden.

Ablenkungen und Störgeräusche vermeiden!

Suche dir einen ruhigen Ort, wo du nicht gestört wirst. Schließe die Fenster und schalte dein Handy aus. Konzentriere dich auf das Interview.

Ruhe bewahren bei technischen Problemen!

Das wichtigste, wenn es zu technischen Störungen kommt ist es, Ruhe zu bewahren! Auch in solchen Situationen kannst du zeigen, dass du es drauf hast und gut reagieren kannst. Ideal ist es, wenn du vorab mit deinem*deiner Interviewpartner*in abklärst, was zu tun ist bei technischen Störungen. Versucht ihr es noch einmal mit demselben Programm, wechselt ihr zu einem anderen Programm oder steigt ihr auf das Telefon um, um das Interview weiter zu führen? So kommt es zu keinen Missverständnissen!

Bewerbung im Ausland

Wenn man sich im Ausland um eine Stelle bewerben will, dann ist es unverzichtbar, die Landessprache oder Englisch zu beherrschen. Deine Bewerbung verfasst du auch in einer dieser Sprachen.Du solltest dich vorab erkundigen, wie eine Bewerbung in dem Land, in dem du dich bewerben möchtest, aussehen sollte, da dies je nach Land unterschiedlich sein kann. Es ist z. B. in den meisten Ländern gar nicht üblich, dass man ein Foto mitschickt – die Ausnahme sind Österreich und südeuropäische Länder wie Spanien oder Portugal.

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aktualisiert 01/2021, aha.bludenz@aha.or.at

Schule in Österreich


Hier findest du einen kleinen Überblick über das Schulsystem in Österreich und die Schulen und Anlaufstellen in Vorarlberg.

 

Hinweis: Aktuelle Infos zum Coronavirus und dessen Auswirkungen auf Schule, Unterricht und Co. findest du auf der Seite des Bildungsministeriums!

Allgemeine Schulpflicht

Für alle Kinder, die sich in Österreich aufhalten, besteht die allgemeine Schulpflicht. Sie beginnt in dem Jahr, in dem ein Kind vor dem 1. September sechs Jahre alt wird und dauert neun Schuljahre. Die Schulpflicht endet im letzten (neunten) Schuljahr am Tag vor Beginn der Sommerferien.

Die allgemeine Schulpflicht wird durch den Besuch der nachstehend angeführten Schulformen erfüllt:

  • In den ersten vier Schuljahren (in der Regel im Alter von 6 bis 10 Jahren)
    Durch den Besuch der Volksschule (Grundschule)
    • Sollte im Rahmen der Schulpflicht im ersten Schuljahr festgestellt werden, dass das Kind noch nicht schulreif ist, muss der Besuch einer Vorschule erfolgen
  • Im 5. bis 8. Schuljahr (in der Regel im Alter von 10 bis 14 Jahren)
    Durch den Besuch der Mittelschule oder der Unterstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule
  • Im 9. Schuljahr (in der Regel im Alter von 14 bis 15 Jahren)
    Durch den Besuch der Polytechnischen Schule, der Oberstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule oder der berufsbildenden mittleren oder höheren Schule
  • Schulpflichtige Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind zum Besuch der Sonderschule berechtigt
  • schulpflichtige Kinder können auch an gleichwertigem Unterricht (z.B. Privatschule, häuslicher Unterricht, Schule im Ausland) teilnehmen, sofern die Teilnahme der Bildungsdirektion gemeldet worden ist und die Ausbildung als gleichwertig eingeschätzt wurde

Quelle: oesterreich.gv.at

Schule in Vorarlberg

Welche Schulen und welche Anlaufstellen gibt es in Vorarlberg? Die Bildungsdirektion Vorarlberg bietet eine Broschüre an, in welcher alle Schulen in Vorarlberg aufgelistet sind. Du kannst diese Broschüre hier downloaden.

Österreichisches Bildungssystem

 

aktualisiert 04/2021, aha.bregenz@aha.or.at