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Informiere dich hier, was Drogen mit dir machen, wie du Sucht erkennst und wie du Rat und Hilfe bekommst.

Sucht kann uns alle betreffen – sei es durch eigene Erfahrungen, Freund*innen oder Familie. Es ist wichtig zu wissen, was Substanzen und Verhaltenssüchte mit Körper und Geist machen, wie du Sucht erkennen und was du tun kannst, wenn du Probleme hast oder jemand in deinem Umfeld.

Was ist Sucht?

Ein verschwommenes Schwarz-Weiß-Foto einer junge Fraue mit schwarzem T-Shirt und Kappe.

Sucht ist mehr als nur der regelmäßige Konsum einer Substanz. Sucht entsteht, wenn du das Verlangen nach einer Substanz oder einem Verhalten nicht mehr kontrollieren kannst und du immer mehr davon brauchst, weil sich dein Körper an die Wirkung gewöhnt hat. Wenn eine Suchterkrankung bei einem sehr jungen Menschen entsteht, kann sie schwer zu überwinden sein.

Es gibt Drogen, die je nach Alter gesetzlich erlaubt sind, wie zum Beispiel Zigaretten, Medikamente oder Alkohol. Andere Drogen sind verboten, wie Cannabis, Kokain, LSD und Ecstasy.

Wie wirken Drogen?

  • Substanzen können deine Wahrnehmung verändern.
  • Manche Substanzen können aktiv machen, andere können beruhigen.
  • Die Wirkung von Substanzen ist immer subjektiv, das heißt, die Substanzen können sich für dich anders anfühlen als bei anderen Menschen.
  • Unterschiedliche Substanzen haben unterschiedlich starke Suchtpotentiale. Es gibt also welche, die schneller süchtig machen als andere.

Man kann nicht nur nach Drogen süchtig werden, sondern auch nach Verhaltensweisen. Wenn du immer wieder das Bedürfnis hast, bestimmte Dinge zu tun – wie Shoppen, Computerspielen, Sport oder das Ansehen von Pornos – und dabei Schule, Familie oder Arbeit vernachlässigst, kann dies auch eine Suchterkrankung werden.

Wie erkennst du eine Sucht?

Folgende Anzeichen deuten auf eine Sucht hin:

  • Du hast einen starken Wunsch, die Substanz zu konsumieren oder dem Verhalten nachzugehen.
  • Du verlierst beim Konsum die Kontrolle (wie oft, wie viel, wie lange).
  • Du hast Entzugserscheinungen, wenn du aufhörst.
  • Du brauchst immer mehr von der Substanz oder musst das Verhalten immer länger machen, um denselben Effekt zu spüren.
  • Du vernachlässigst andere Interessen oder Hobbies, um zu konsumieren oder zu spielen.
  • Du konsumierst weiter, obwohl es negative Folgen für dich, die Schule, deinen Beruf, deine Familie, deine Freund*innen hat und deinem Körper schadet.

Infos zu Substanzen

Willst du mehr über erlaubte und verbotene Substanzen erfahren, schau dir diese Übersicht an.

Was tun, wenn es zum Problem wird?

Merkst du Anzeichen von Sucht? Hol dir frühzeitig Hilfe bei einer Beratungsstelle. Auch Familie und Freund*innen können dort Unterstützung bekommen.

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aktualisiert 07/2025