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Nach reiflicher Überlegung kommst du zum Schluss: Du willst ein Tattoo oder Piercing! Wo also stechen lassen? Welches Studio ist seriös und das richtige für dich?
Kennst du Leute, die bereits Erfahrungen mit einem Studio gemacht haben? Hör dich im Bekanntenkreis um. Wenn du keine Empfehlung bekommst, schau dir mehrere Studios an! Mach erst dann einen Termin aus, wenn du sicher bist, dass alles passt.
Checkliste
Sieht das Studio und das Personal gepflegt aus? Ist es hell und sauber?
Werden medizinische Standards eingehalten?
Hängen rechtliche Bestimmungen und der Gewerbeschein aus?
Wo wirst du tätowiert? Wirst du in einem separaten, gut beleuchteten Raum tätowiert oder in einem Durchgangszimmer, wo ständig Kund*innen vorbeilaufen?
Fühlst du dich wohl und respektvoll behandelt?
Werden deine Fragen zufriedenstellend beantwortet?
Wirst du gut und ehrlich beraten?
Ist dir dieder Tattookünstlerin sympathisch? Du wirst einige Zeit mit ihrihm verbringen und sieer wird dich berühren.
Auf welchen Stil ist dieder Tattookünstlerin spezialisiert? Lass dir Mappen mit bisherigen Arbeiten zeigen. Entspricht dein Wunsch-Tattoo diesem Stil?
Frag beim Erstgespräch nach dem Preis. Wird nach Zeit oder Motivgröße berechnet? Wie viele Sitzungen brauchst du? Ist ein allfälliges Nachstechen im Preis inbegriffen?
In Österreich ist die Landesinnung „Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure“ für Tattoos zuständig. Dort kannst du dich erkundigen, ob ein Studio „offiziell“ als Gewerbe eingetragen ist. Den Kontakt zur Landesinnung findest du auf der Website der Wirtschaftskammer.
Wie können sich deine Tattoos oder Piercings bei deinem Job auswirken? Finde hier die Antworten.
Ob dein Tattoo oder Piercing zum Problem ist, hängt davon ab, wie offen dein*e Chef*in oder dein*e Personalchef*in damit umgeht.
Tattoos im Job
Grundsätzlich hat dein*e Arbeitgeber*in keine gesetzliche Grundlage, dir ein Tattoo oder ein Piercing zu verbieten. Dein*e Arbeitgeber*in kann aber verlangen, die Tattoos oder Piercings während der Arbeit zu bedecken – besonders in Berufen mit viel Kundenkontakt, wie zum Beispiel in Banken, bei Versicherungen oder in der gehobenen Gastronomie.
Tipp
Um Probleme bei einer Arbeitsstelle zu vermeiden, lass dir dein Tattoo an einer Stelle stechen, die du leicht abdecken kannst. Also meide das Gesicht, den Hals oder die Hände.
Piercings im Job
Piercings müssen eventuell raus, wenn es Bedenken im Zusammenhang mit dem Arbeitnehmerschutz ergeben.
Du hast deine Ausbildung abgeschlossen und weißt schon, welchen Job du machen möchtest? Du fragst dich jetzt, wie du die Jobsuche angehen sollst? Hier bekommst du Tipps und Infos, die dir dabei helfen.
– Tipps für die Jobsuche – Online-Jobbörsen – Unterstützung bei der Jobsuche
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Tipps für die Jobsuche
Werde selbst aktiv Warte nicht ab, sondern werde selbst aktiv. Wenn du deinen Traumjob nicht in einer Anzeige findest, mach dich selbst auf die Suche. Halte Augen und Ohren offen und erzähle deiner Familie, deinen Freund*innen und Bekannten, dass du einen Job suchst und sie dir von freien Jobangeboten erzählen sollen.
Mach eine Firmen-Liste Mach eine Liste von Firmen, bei denen du arbeiten möchtest. Schicke ihnen deine Bewerbung zu – auch wenn sie gerade keinen Job ausgeschrieben haben. Das nennt man „Initiativbewerbung“ und zeigt, dass du wirklich Interesse hast!
Das Arbeitsmarktservice (AMS) hilft und berät dich bei der Jobsuche. Online findest du viele Tipps – zum Beispiel, wie du dich auf das AMS-Beratungsgespräch vorbereitest, was du fürs Arbeitslosengeld brauchst oder wie du dich arbeitslos meldest. Melde dich beim AMS und sag, dass du einen Job suchst. Dann wirst du in der Datenbank vorgemerkt und wirst über freie Stellen informiert. Außerdem erhältst du Tipps, wie du fehlende Fähigkeiten (Qualifikationen) bekommen kannst.
Wichtig
Halte dich an alle Termine und Vereinbarungen, sonst wirst du aus der Liste gestrichen.
Jobbörse des AMS
In der Jobbörse vom AMS, dem „eJob-Room“, findest du aktuelle Jobangebote. In den AMS-Geschäftsstellen kannst du auch an Computern und in aufliegenden Listen nach freien Jobs suchen.
Wichtig
Wenn du länger KEINEN Job hast, melde dich beim AMS. Wenn du Anspruch auf Arbeitslosengeld hast, dann kannst du dich auch über das AMS kranken- und pensionsversichern.
AMS-Geschäftsstellen in Vorarlberg
(Öffnungszeiten: Mo bis Do von 8 bis 16 Uhr, Fr von 8 bis 13 Uhr)
Du kannst deine Bewerbungsunterlagen an Personaldienstleister*innen schicken. Sie suchen passende Jobs für dich aus ihrer Liste raus und schicken dir Angebote.
Personaldienstleister*innen in Vorarlberg und Umgebung:
Du weißt immer noch nicht, wie du die Jobsuche angehen sollst und brauchst Unterstützung? Dann schau dir die Angebote zur Bildungs- und Berufsberatung an – dort bekommst du Hilfe und gute Tipps!
Egal, ob du 18 bist oder jünger – beim Wohnen und Mieten kommen einige rechtliche Dinge auf dich zu.
Bis du 18 Jahre alt bist bestimmen deine Erziehungsberechtigten, wo du wohnst. Du kannst auch nur mit ihrem Einverständnis ausziehen.
Weil du noch nicht volljährig und somit nicht voll geschäftsfähig bist, gibt es einiges zu beachten – zum Beispiel brauchst du ihre Zustimmung, um einen Mietvertrag zu unterschreiben.
Wichtige Infos dazu findest du auf der Jugendportal-WebseiteKenn‘ dein Recht.
Ab 18 Jahren
Ab 18 Jahren kannst du grundsätzlich selbst entscheiden, wo du wohnst.
Mit 18 Jahren können dich deine Erziehungsberechtigten nicht einfach rauswerfen. Solange du dich noch nicht selbst finanzieren kannst, müssen sie für deine Unterkunft sorgen (Unterhaltspflicht). Das bedeutet, du kannst entweder zu Hause wohnen oder bekommst finanzielle Unterstützung für Miete, Essen, Ausbildung oder Kleidung. Umgekehrt kannst du nicht einfach ausziehen und Unterhalt verlangen, wenn du noch nicht selbsterhaltungsfähig bist. Hierfür müsste schon ein triftiger Grund vorliegen, zum Beispiel eine weit entfernte Ausbildungsstätte.
Probleme? Das kannst du tun!
Deine Erziehungsberechtigten zahlen dir keinen Unterhalt? Oder du hast eine schwierige Situation zu Hause (zum Beispiel Gewalt) und willst ausziehen, obwohl du noch nicht 18 Jahre alt bist? Dann hol dir Hilfe bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft oder der Kinder- und Jugendhilfe in deiner Bezirkshauptmannschaft.