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Du bekommst hier eine Übersicht der wichtigsten Punkte rund um dein erstes Moped.

Neu oder gebraucht kaufen?

Das hängt vor allem von deinen Wünschen und deinen Budgetmitteln ab.

Was du beim Moped-Kauf beachten solltest

  • Nie allein zum Moped-Kauf gehen.
  • Das Moped genau anschauen und nicht überstürzt kaufen.
  • Alle Papiere prüfen (Zulassung, Serviceheft etc.).
  • Eine Probefahrt machen.
  • Um sicherzugehen: Einen Ankaufstest machen (zum Beispiel beim ARBÖ oder ÖAMTC).

Was kostet mich mein Moped im Alltag?

Taschenrechner mit Euroscheinen und Münzen daneben.

Regelmäßiger Service

Du solltest dein Moped regelmäßig in einer Werkstatt prüfen lassen.

Begutachtung („Pickerl“)

Dein Moped muss jährlich zur Überprüfung (sogenannte Pickerl-Kontrolle) in die Werkstatt. Dabei wird überprüft, ob dein Moped noch sicher ist – Bremsen, Lichter, Reifen und alles andere. Wenn Mängel gefunden werden, musst du diese beheben lassen. Danach bekommst du das Pickerl – die Plakette, die zeigt, dass dein Moped kontrolliert wurde. Ohne Pickerl darfst du nicht fahren. Bei einem neuen Moped ist die erste Kontrolle nach 3 Jahren fällig. Dann nach 2 Jahren wieder, und ab der dritten Kontrolle jährlich.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich verpflichtend. Diese Versicherung deckt Schäden, die du mit deinem versicherten Moped anderen zufügst. Das gilt aber nicht für Schäden an deinem eigenen Moped. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kannst du bei einem Versicherungsunternehmen deiner Wahl abschließen. Sie schützt dich und andere beteiligte Personen bei einem Unfall vor Kosten, die oft sehr hoch sein können.

Weitere Kostem

  • Tanken
  • Reparaturen

Ermäßigungen mit der aha card

Wenn du beim ÖAMTC Mitglied bist und die aha card hast, kannst du dein Moped bis zum vollendeten 19. Lebensjahr gratis vorführen lassen und bekommst Pannenhilfe rund um die Uhr.

Wo suchst du nach Mopeds?

Jemand sitzt vor einem Laptop und tippt.

Bei Mopedhändler*innen

Suche auf www.herold.at nach Mopedhändler*innen in deiner Gegend.

Privatkauf

Sieh dich bei dir in der Nähe um. Oft stehen gebrauchte Mopeds am Straßenrand mit einem Hinweis-Zettel, dass das Moped zu verkaufen ist. Bei einem Privatkauf ist ein schriftlicher Vertrag besonders wichtig.

Du hast den Mietvertrag unterschrieben und den Schlüssel zu deiner Wohnung. Damit dein Umzug gut klappt, gibt es noch ein paar Dinge zu beachten.

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Welche Möbel willst du mitnehmen oder neu kaufen?

Günstig und umweltfreundlich sind Second-Hand-Möbel. Also Möbel, die jemand anderer schon einmal gekauft hat und nun wiederverkauft. In Vorarlberg findest du Second-Hand-Möbel zum Beispiel in den Carla-Shops, Siebensachen, Brockenhaus oder Ventilator. Online kannst du sie zum Beispiel auf Shpock oder Ländleanzeiger suchen.

Wie transportierst du deine Sachen?

Frag Familie, Freund*innen oder Bekannte, ob sie beim Tragen helfen. Falls nötig, besorg dir ein Auto oder einen Anhänger für den Transport.

Tipp

INTEGRA Vorarlberg hilft bei Umzügen und Hausräumungen. Die Kosten hängen von Umfang, Entfernung, und Zeitaufwand ab.

Weitere Umzugsfirmen in Vorarlberg findest du hier.

Was du nach dem Umzug nicht vergessen solltest

Melde deinen Wohnsitz um

Du musst deinen Umzug bei der zuständigen Meldebehörde (Gemeindeamt) melden – meistens innerhalb von drei Tagen nach dem Einzug. Genauere Infos zur Meldepflicht findest du hier.

Melde die neue Adresse

Melde deine neue Adresse bei Ämtern, Versicherungen, deiner Arbeitsstelle, Universität … an. Richte auch einen  Postnachsendeauftrag ein, damit du deine Post weiterhin bekommst.

Denk an Versicherungen & Co.

Vergiss nicht, wichtige Versicherungen (zum Beispiel Haushaltsversicherung) abzuschließen, Strom oder Gas anzumelden oder rechtzeitig einen Internetanschluss zu beantragen.

Sorge für die Grundausstattung

Besorge dir einen Grundvorrat an Lebensmitteln, Haushaltsartikeln, Putzmitteln und Werkzeug  – so bist du gut vorbereitet.

Feiern nicht vergessen

Richte dir die Wohnung nach deinem Geschmack ein, leg die Füße hoch oder schmeiß eine kleine Einweihungsfeier. 😉

Tipp

Diese Checklisten helfen dir, den Überblick zu bewahren!

Mit welchen Kosten du beim Auto- oder Mopedführerschein rechnen musst, erfährst du hier.

Kosten für den Autoführerschein

Automodell, Taschenrechner und Münzen auf weißem Tisch

Das sogenannte „Basispaket“ beim Autoführerschein

Das „Basispaket“ in Vorarlberg beinhaltet im Regelfall:

Tipp

Mit der Führerschein-Test App vom ÖAMTC kannst du dich kostenlos auf die Theorieprüfung vorbereiten.

Die Kosten sind leicht unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Fahrschule ab. Ein Richtwert für dich sind um die € 2.050,- für das „Basispaket“.

Es kann sein, dass dir die im Basispaket inkludierten Fahrlektionen nicht reichen und du mit zusätzlichen Kosten für Fahrstunden rechnen musst. Frag auch nach den genauen Kosten für eine Prüfungswiederholung (Theorie/Praxis).

Wichtig

Vergleiche bei mehreren Fahrschulen im Land die genauen Informationen zu den Preisen!

Kosten außerhalb der Fahrschule

  • BH-Gebühr für die Führerschein Ausstellung ca. € 161,-
  • Kosten für die BH-Gebühren deiner Übungs-Tafel ca. € 55
  • Übungstafel Ausbildungsfahrt (L17) ca. € 48,50
  • Einzeleinweisung der Übungs-Tafel durch die Fahrschule ca. € 78
  • Kosten für das Arztgutachten ca. € 35
  • Kosten für den Erste-Hilfe-Kurs ca. € 60 – € 80

Kosten für die zweite Ausbildungsphase

  • Erste Perfektionsfahrt ca. € 160
  • Fahrsicherheitstraining ca. € 280
  • Zweite Perfektionsfahrt ca. € 160

Die Gesamtkosten für den Autoführerschein betragen je nach Fahrschule und individuellem Bedarf (zum Beispiel zusätzliche Fahrstunden) in Vorarlberg bis zu ca. € 3.000.

Wichtig

Sämtliche Ausbildungsteile, Theorieprüfungen und Arztgutachten verfallen gesetzlich nach 18 Monaten! Das heißt für dich, wirst du in diesem Zeitraum nicht mit allem fertig, musst du die Teile wiederholen und erneut dafür bezahlen.

Die Kosten für den L17-B-Führerschein sind in der Regel etwas höher als für den B-Führerschein.

Alternative: dein Führerschein-Camp

Eien junge Frau in einem gelben Pullover sitzt am Steuer und hält eine Landkarte in der Hand.

Gesetzlich ist es möglich deinen Autoführerschein österreichweit zu machen. Es gibt Fahrschulen zum Beispiel in der Steiermark, die sich darauf spezialisiert haben, sogenannte Führerschein-Camps anzubieten. Hier hast du die Möglichkeit, innerhalb von 17 Tagen deinen Autoführerschein zu machen.

Meist beinhaltet dieses Camp-Packet:

  • Unterbringung im Camp
  • Frühstück
  • Mittagessen
  • Ausbildung Theorie
  • 18 Fahreinheiten
  • Theorie- und Praxisprüfung

Die Kosten für dieses Paket betragen ca. € 2.295

Zusatzkosten:

  • Kosten für das Arztgutachten ca. € 35
  • Behördengebühren ca. € 161
  • Erste-Hilfe-Kurs ca. € 65
  • Kosten für deine An- und Abreise

Kosten für deinen Mopedführerschein

Eine Vespa steht vor einer gelben Wand.

Die Fahrschulkosten für deine Ausbildung beinhalten in der Regel folgendes Paket:

Die Kosten können je nach Fahrschule und deren Angebot etwas variieren. Ein Richtwert für dich sind um die € 400. Frag bei der Fahrschule auch nach der Höhe der Theorieprüfungswiederholungskosten.

Außerhalb der Fahrschule kommen die behördlichen Kosten in Höhe von € 90 für die Ausstellung deines Mopedführerscheines im Scheckkartenformat auf dich zu. Eine amtliche Fahrprüfung findet nicht statt. Dein*e Fahrschullehrer*in beurteilt, ob du fahrtauglich für den Straßenverkehr und deinen Mopedführerschein bist.

Hier erfährst du, wo du in einer Notlage schlafen kannst und was du bei Problemen zu Hause tun kannst.

Notschlafstellen

Du brauchst schnell einen Schlafplatz oder eine kurzfristige Unterkunft? In Vorarlberg gibt es Notschlafstellen, die in Notfällen helfen:

Beratungsstellen in Vorarlberg

Du bist unter 18 Jahre und brauchst dringend Hilfe?

Der Familienkrisendienst ist täglich von 18 bis 8 Uhr in der Früh und an den Wochenenden durchgehend erreichbar über:

Ansonsten unterstützt dich auch die Vorarlberger Kinder- und Jugendanwaltschaft oder die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft in deinem Wohnort.

Wenn du weitere Fragen zu deiner Situation hast oder mehr Infos benötigst, dann wende dich an eine Beratungsstelle.