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Am Dienstag, den 16. Juni 2026, fand der FrageRaum Politik an der HLW Rankweil statt. Rund 120 Schüler*innen der 2. Klassen nutzten die Gelegenheit, mit den Vertreter*innen der fünf im Vorarlberger Landtag vertretenen Parteien ins Gespräch zu kommen.

Die Schüler*innen stellten den Politiker*innen zahlreiche Fragen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen und informierten sich über die Standpunkte der verschiedenen Parteien. Dabei standen jugendrelevante Anliegen im Mittelpunkt. Vor allem die Themen Gleichberechtigung, Frauenrechte und Feminismus interessierten die Jugendlichen und sorgten für angeregte Diskussionen.

Mit den Schüler*innen diskutierten Julia Berchtold (ÖVP), Manfred Vogt (FPÖ), Daniel Zadra (GRÜNE), Mario Leiter (SPÖ) und Katharina Fuchs (NEOS).

Themenauswahl

– Gender Pay Gap
– Kostenlose Hygieneartikel
– Abtreibung
– Geburtenstation Dornbirn
– Öffentlicher Verkehr und Ticketpreise

Umfrage: Was bringt dir der FrageRaum Politik?

Sarah

16 Jahre, Nüziders

Beim heutigen FrageRaum Politik kann man gut erfahren, wofür jede Partei steht. Dadurch bekommen wir Jugendlichen einen guten Einblick in die Politik. Mit 16 Jahren dürfen wir ja auch schon wählen gehen, und da ist es gut, vorher zu wissen, wofür die einzelnen Parteien stehen. Durch so eine Veranstaltung bekommt man außerdem einen persönlicheren Bezug zur Politik.
Geschichte und Politische Bildung haben wir in der Schule in einem gemeinsamen Fach. Ich fühle mich als junger Mensch gut politisch informiert. Durch Social Media bekomme ich immer wieder etwas mit, und auch wenn andere Menschen über Politik sprechen, erfährt man einiges.
So eine Veranstaltung hilft dabei, sich eine eigene Meinung zu bilden. Man kann auf einzelne Themen genauer eingehen, persönliche Fragen stellen und sich dadurch sicher ein besseres Bild machen.

Olivia

16 Jahre, Rankweil

Bisher gefällt mir die Veranstaltung FrageRaum Politik richtig gut und ich finde, dass wir Jugendlichen viele Vorteile daraus ziehen können. Vor allem, weil wir hier eine große Vielfalt an Meinungen und Blickwinkeln kennenlernen. Auch wenn man sich in seiner Freizeit nicht so intensiv mit Politik beschäftigt, bekommt man durch die heutige Veranstaltung ein gutes Basiswissen. Mit diesem Grundverständnis kann man sich dann auch leichter selbst weiter informieren.
In den FrageRäumen herrschte eine angenehme Atmosphäre und was mich wirklich überrascht hat: Es war zu 100 Prozent auf Augenhöhe. Durch so eine Veranstaltung fällt es einem leichter, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und sich weiter zu informieren. In der Schule ist das natürlich etwas ganz anderes, als wenn man im Internet selbst recherchieren muss.
Wenn ich im Internet nach Informationen suche, nutze ich möglichst viele verschiedene Quellen – auch offizielle Medien.

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Ich verpflichte mich,

Ich werde

Ich werde niemals

Meldeverpflichtung

Ich fühle mich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen verantwortlich und verpflichte mich, Hinweise, Beobachtungen oder Verdachtsfälle unverzüglich an die zuständige kinderschutzbeauftragte Person weiterzuleiten.

Karla Zweier, Kinder- und Jugendschutzbeauftragte des aha – Jugendinfo Vorarlberg
Tel. 05572 52212
karla.zweier@aha.or.at

Mir ist bewusst, dass Verstöße gegen diesen Verhaltenskodex organisatorische und gegebenenfalls rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

Du hast die Pflichtschule abgeschlossen, aber deine Ausbildung ist noch nicht beendet. Bis du 18 Jahre alt bist, gilt für dich in Österreich die Ausbildungspflicht.

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In Österreich gilt die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre. Das bedeutet, dass alle Jugendlichen unter 18 Jahren nach der Schulpflicht (Pflichtschulabschluss) eine weitere Schule besuchen oder eine Ausbildung machen müssen.

Die Ausbildungspflicht kannst du über verschiedene Wege erfüllen. Wir stellen sie dir weiter unten vor.

Hinweis

Auch geflüchtete Jugendliche müssen die Ausbildungspflicht erfüllen. Für Jugendliche, die 15 Jahre alt sind und nicht mehr unter die Schulpflicht fallen, ist die KOST oder die Bildungsdirektion Vorarlberg – Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik zuständig.

Infos und Anlaufstellen

Am Donnerstag, 28. Mai 2026, fand der FrageRaum Politik an der HTL Bregenz statt. 78 Schüler*innen der 3. Klassen diskutierten einen Vormittag lang mit den politischen Vertreter*innen des Vorarlberger Landtages.

Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, den Politiker*innen der fünf im Landtag vertretenen Parteien ihre Fragen zu stellen. Viele Jugendliche schätzen den FrageRaum Politik als gutes Format, um direkt mit Politiker*innen in Kontakt zu kommen und sich mit ihnen auszutauschen. Dabei wurden auch knifflige Fragen gestellt, wie zum Beispiel: „Wie stehen Sie zu ihrer Partei auf der Bundesebene?“ Das direkte Gespräch mit den Politiker*innen half den Jugendlichen, Politik greifbarer zu machen und selbst zu entscheiden, was sie davon halten.

Themenauswahl

– Politik im Alltag
– Social Media Verbot
– Bildungssystem
– Migration und Staatsbürgerschaft
– Strafen beim Moped

Umfrage: Wie gefällt dir der FrageRaum Politik?

Barbara Simmer

17 Jahre, Hohenweiler

Wir konnten in entspannter Atmosphäre mit den Politiker*innen reden und haben auch Antworten auf unsere Fragen bekommen – das hat mir gut gefallen. Ich habe viel gelernt und verschiedene Sichtweisen kennengelernt. Manche Politiker*innen haben sehr direkt, andere sehr umschweifend auf unsere Fragen geantwortet. Es war auf jeden Fall ein spannender Vormittag.

Simon Krempler

17 Jahre, Hard

Den FrageRaum Politik finde ich sehr informationsreich. Mir ist aufgefallen, dass Politik auf Landesebene sehr personen- und weniger parteibezogen ist, anders als auf Bundesebene. Ich war positiv überrascht, wie gut die Politiker*innen auf uns und unsere Fragen eingegangen sind. Ich denke es wäre wichtig, Jugendliche mehr in die Politik einzubinden – denn wir sind ja schließlich die Zukunft.

Theo Fink

17 Jahre, Sulzberg

Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass Politiker*innen auch nur normale Menschen sind und habe sie als nahbar und sympathisch erlebt. Dennoch bekommt man nicht immer ganz konkrete Antworten, denn neben der persönlichen Meinung spielt auch die Parteilinie eine Rolle. Am besten gefallen hat mir, direkt mit Menschen zu sprechen, die Politik machen – und nicht nur mit dem Geschichtelehrer.