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Duty to report

I consider myself responsible for protecting children and young people and undertake to immediately report any information, observations or suspicions to the designated child protection officer.

Karla Zweier, Child Protection Officer of aha – Jugendinfo Vorarlberg
Tel. 05572 52212
karla.zweier@aha.or.at

I am aware that violations of this Code of Conduct may result in organisational and, where applicable, legal consequences.

13 Jugendliche aus Vorarlberg waren im Sommer mit „Ländle goes Europe“ unterwegs.

Mit zwei internationalen Jugendbegegnungen – einer auf der Neuerburg in Deutschland, einer auf der Story Farm in Portugal – auch heuer jungen Vorarlberger*innen ermöglicht, Europa hautnah zu erleben. Sechs Jugendliche reisten nach Deutschland, sieben nach Portugal. Was beide Gruppen mitbrachten: neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und die Erkenntnis, dass Kreativität verbindet – auch über Sprachgrenzen hinweg. Die 13-jährige Hannah meinte nach ihrer Rückkehr aus Portugal: „Dass ich mit Leuten befreundet sein kann, auch wenn sie nicht meine Sprache reden, hat mich sehr beeindruckt.“

Einmalige Erlebnisse

Beim Camp „Eurovisionen 2026“ auf der Neuerburg trafen die Vorarlberger Jugendlichen auf Gleichaltrige aus mehreren europäischen Ländern. In Workshops zu Theater, Tanz, Fotografie, Video und kreativem Gestalten konnten sie eigene Ideen verwirklichen und am Ende der Woche ihre Ergebnisse präsentieren. Ein Länderabend sowie Ausflüge ins nahegelegene Trier und nach Maastricht rundeten das Programm ab.

In Portugal verbrachten die Jugendlichen zehn Tage gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Portugal, Tschechien, der Slowakei und Litauen. Das Programm auf der Story Farm verband kreative Aktivitäten mit Naturerlebnissen und inhaltlichen Schwerpunkten: Die Gruppe beschäftigte sich mit Müllvermeidung, übernahm praktische Verantwortung für die Natur und setzte sich in künstlerischen Projekten mit der eigenen Geschichte auseinander.

Über Grenzen hinweg

Dass dabei Unterschiede keine Hürde, sondern eine Bereicherung waren, erlebte auch Julia König, die als verantwortliche Vorarlberger Begleitperson in Portugal dabei war: „Gerade weil die Teilnehmer*innen aus verschiedenen Ländern kamen und unterschiedlich alt waren, war es spannend zu erleben, wie unterschiedlich die Ideen und Herangehensweisen sein können. Gleichzeitig zeigte sich, dass Kreativität eine Sprache ist, die alle miteinander verbindet.“

Ermöglicht werden solche Begegnungen durch die Förderung des EU-Programms Erasmus+ und des Fachbereichs Jugend & Familie beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, die die Teilnahme für Jugendliche besonders günstig macht. Die Camps wurden in Zusammenarbeit mit der OJA Kleinwalsertal, Zemmawagsa und EVEA durchgeführt. 

Mehr Infos zu Ländle goes Europe

Vom Kulturschock zum zweiten Zuhause

Wenn ich an Ermesinde, dieses etwas ausgestorbene Dorf in Portugal in der Nähe von Porto denke und Freunden von dieser Zeit erzähle, fallen mir genau drei Dinge ein, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind und vielleicht am ehesten sehenswert für den ein oder anderen durchreisenden Touristen sind. Das sind

1. der größte leuchtende Christbaum (und ja er steht auch unterm Jahr, am Valentinstag rotiert er mit blinkenden roten Herzen und im Sommer wird er dann durch eine riesige portugiesische Flagge ersetzt)

2. Lidl und Pingo Doce, zwei Supermarktketten (die es aber sonst auch in jedem Dorf gibt) bei denen meine Mitbewohnerin Angeliki und ich immer unsere Wocheneinkäufe gemacht haben und uns dabei immer ewig Zeit gelassen haben, die neusten Produkte und Angebote zu durchschauen.

3. Und last but not least at all Preguica, DIE Bar des Dorfes, wo wir uns meist fast jeden Tag am Abend gemeinsam mit den anderen Freiwilligen, die in einer anderen Organisation arbeiteten, trafen. Etliche Unicornos (das billigste Getränk der Karte in 15 verschiedenen Sorten, aber jede schmeckt nach Zitrone), lange Gespräche, Kartenspiele und auch meine Liebe für Super Bock (eine portugiesische Biermarke) entdeckte ich in dieser Bar.

Mit dem ringenden Gefühl nach Freiheit und Ausbruch aus dem Alltag entschied ich Mitte Dezember mich für verschiedene ESK Projekte zu bewerben, bis ich schließlich in Portugal angenommen wurde. Alles ging los am 6. Jänner, wo ich nach Portugal flog und dort bis Ende April für vier Monate in Portugal in der Organisation Sójovem in Ermesinde, 20 Minuten mit dem Zug entfernt von Porto blieb.

Um ehrlich zu sein, war ich anfangs ziemlich geschockt. Meine Vorstellungen waren ganz anders: 26 Grad strahlender Sonnenschein in einer Stadt mit vielen Studenten, jeden Tag baden und bräunen, nahe am Meer. Doch ich war in einem Dorf irgendwo in den Pampas in Portugal, kälter als Österreich mit täglichem Unwetter, Überschwemmungswarnungen und einem geschätzten Bürgerdurchschnittsalter von 60. Müll und Hundekotslalom auf den Straßen und in dieser Zeit war ich auch noch die einzige Freiwillige in dieser Organisation.

Sagen wir es so… ich musste mich die ersten paar Wochen erstmal einleben.

Aber schon nach mehr oder weniger einem Monat, als meine Mitbewohner/innen einzogen, das Wetter schöner und auch das Leben lebendiger wurde, fühlte ich mich wie zu Hause. So zu Hause, dass ich jetzt, wo ich fertig mit meinem Freiwilligendienst bin Fernweh nach diesem „Zuhause“ habe, weil diese Menschen, diese Zeit  und dieser Ort mir so ans Herz gewachsen sind und schließlich ein Teil von mir wurden.

Bei meiner Arbeit durfte ich mir ein Projekt selbst aussuchen und habe deshalb Musikunterricht, hauptsächlich Geige und Musiktheorie, aber auch ein bisschen Klavierunterricht gegeben. Dabei habe ich meine Liebe fürs Unterrichten entdeckt, weshalb ich auch beschlossen habe, jetzt ab Herbst Musik und Tanzpädagogik zu studieren. Ansonsten habe ich auch noch einen Kleidertausch organisiert und bei verschiedenen anderen Projekten in der Organisation mitgearbeitet und war auch bei einem Erasmus+ Projekt über Musicproducing in Straßburg.

Mit zwei Freiwilligen aus der Türkei, Zehra, einer Künstlerin, Serkan, einem Influencer und Angeliki, einer Sozialarbeiterin aus Griechenland wohnte ich in einem Appartment zusammen. Wir alle waren vom Charakter und wie wir kulturell geprägt wurden sehr unterschiedlich, wie sich schnell herausstellte und jeder hatte seine Bedenken, ob wir uns denn überhaupt verstehen würden. Und trotz allem haben wir uns irgendwie ziemlich schnell, ziemlich gut verstanden. Ich hab alle sehr in mein Herz geschlossen und bereits nach drei Wochen meines beendeten Freiwilligeneinsatzes haben wir uns in Wien und danach in Porto besucht und es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir uns sehen.

Egal ob Filmabende zusammengequetscht auf der kleinen Couch in unserem Wohnzimmer, durchtanzte Club- und Festivalnächte in Porto, Fahrradfahren entlang des Atlantiks, viel zu viele Sonnenbrände, Pastel de nata mit Zimt, Super Bock in Preguica, Zigarettenpausen vor dem Office, São João (das größte Festival Portos, wo man in der ganzen Stadt Menschen mit bunten Hämmern auf den Kopf schlägt, weil das Glück bringen soll) oder Sonnenuntergänge mit Cookie von meinem Lieblingsladen in Porto – diese Zeit werde ich nie vergessen und sie wird für immer ganz nahe an meinem Herzen sein und mit jedem gelesenen Tagebucheintrag werde ich wieder ein Stück da sein.

Und nun bleibt mir nur noch ein Obrigada.

Obrigada für diese unglaubliche Zeit und hoffentlich até jà!

Anja Bodlak

Ich bin Anja, 20 Jahre, bin gerade in meinem Gap Year und werde im Herbst in Salzburg Elementare Musik und Tanzpädagogik studieren. Ob mit Interrail, Bike oder per Autostopp, jedes Jahr bin ich mindestens einmal mit meinen lieben vier Freunden auf einem anderen Punkt der Weltkarte. Wenn ich nicht gerade Musik mache oder höre, schreibe ich meistens Tagebuch, radel in der Gegend umher oder backe Bananenbrot.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.

Was hat die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt (SL+) mit der aha App zu tun?

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In der aha App kannst du deine Schüler- und Lehrlingsfreifahrt als digitale Karte aktivieren.

Wer kann ein Ticket in der aha App aktivieren?

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In der aha App können alle SL+ hinterlegt werden. Dabei ist es grundsätzlich egal, welches Alter die Ticket-Inhaber*innen haben.

Wie aktiviere ich meine Schüler- und Lehrlingsfreifahrt (SL+) in der aha App?

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Hier findest du eine Anleitung, wie du dein Ticket aktivieren kannst.

Kann auch ein Klimaticket hinterlegt werden?

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Nein, ein Klimaticket ist kein SL+, es kann aber in der Familienpass App digital hinterlegt werden.

Kann ich mehrere VMOBIL-Tickets in der aha App aktivieren? Beispielsweise ein SL+ Ticket und ein Fahrradticket.

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Das ist aktuell in der aha App nicht möglich, jedoch in der FAIRTIQ-App.

Brauche ich Internet für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt (SL+)?

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Nein! Für die Nutzung des SL+ brauchst du kein Internet. Nur zum Aktivieren des SL+-Tickets brauchst du eine Internetverbindung.

Was kann ich tun, wenn ich bei der Aktivierung die Fehlermeldung „Die Daten konnten nicht geladen werden …“ erhalte?

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Diese Meldung kann aus folgenden Gründen aufscheinen:

– Deine Ticketnummer endet mit /0. Dies ist nur auf deiner Plastikkarte hinterlegt und gehört nicht zur Ticketnummer. Gib bitte die Nummer noch einmal ohne /0 ein.

– Dein Geburtsdatum ist beim Vorarlberger Verkehrsverbund falsch hinterlegt: Bitte wende dich an den Vorarlberger Verkehrsverbund. Die Kontakte findest du hier.

In der aha App ist nicht alles von meiner Schüler- und Lehrlingsfreifahrt sichtbar.

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Dafür musst du die Schrift- und Anzeigengröße anpassen. Einfach in die Einstellungen deines Handys gehen, die aha App aufrufen und die Schrift- und Anzeigengröße verkleinern.

Wie entferne ich ein SL+ aus der aha App?

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Ist das SL+ in der aha App aktiv, kann dieses in den Einstellungen entfernt werden. So geht’s:
 
1. aha App öffnen.
2. Kartensymbol in der App auswählen.
3. Im Kartenbereich nach rechts wischen.
4. Hast du deine Schüler- und Lehrlingsfreifahrt aufgerufen, klicke auf die Einstellungen.
5. Dann tippe im Menü auf „Abmelden“.

maximo Sommerferien-Freifahrt

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In den Sommerferien wird das Schülerfreifahrt-, SchülerPlus- und Freizeitticket automatisch zur kostenlosen maximo Sommerferien-Freifahrt mit Bus und Bahn. Mehr Infos dazu findest du hier beim Vorarlberger Verkehrsverbund.

Ist es möglich ein Ticket in der FAIRTIQ-App und in der aha App zu aktivieren?

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Nein! Derzeit ist das leider nicht möglich.

Ich habe eine Strafe bekommen, weil etwas mit meinem SL+-Ticket in der aha nicht funktioniert hat. Was kann ich tun?

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Gab es ein technisches Problem mit der aha App, melde dich gerne bei uns. Schick uns dazu ein E-Mail an aha@aha.or.at mit deinem Vor- und Nachnamen, deinem Geburtsdatum, deiner Ticketnummer (11-stellig) und einer Beschreibung des Problems.

Ansonsten wende dich bitte direkt an den VVV oder die ÖBB.

Kontakt

Du hast noch Fragen oder brauchst Hilfe? Dann nimm gerne mit uns Kontakt auf: