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Ab wieviel Jahren darfst du ein Jugendkonto eröffnen? Was passiert, wenn du dein Konto überziehst? Und was ist eigentlich ein Kredit? Hier findest du die Antworten.
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Bankkonto
Wenn deine Eltern es erlauben, kannst du bei manchen Banken bereits als Kind ein Bankkonto eröffnen und dein Erspartes und Taschengeld dort einzahlen. Hast du regelmäßige Einkünfte (zum Beispiel durch einen Nebenjob oder Lehre), kannst du auch ohne Zustimmung deiner Eltern ein Bankkonto eröffnen.
Für Jugendliche gelten bei Bankgeschäften besondere Regeln. Du darfst zum Beispiel nur bis zu einem bestimmten Betrag pro Woche ausgeben und du darfst dein Konto nur begrenzt überziehen.
Die Kontoführung ist für dich als Jugendliche*r gratis. Das ändert sich oft, wenn du 18 Jahre alt wirst, aber einige Banken bieten auch dann kostenlose Konten an. Es lohnt sich, die verschiedenen Banken und deren Angebote zu vergleichen. Es gibt auch Online-Banken, die keine Filiale haben, aber günstige Angebote bieten.
Viele Banken erlauben dir, dein Konto zu überziehen. Das heißt, du kannst mehr Geld abheben, als du auf deinem Konto hast, und schuldest der Bank Geld. Diesen Überziehungsrahmen vereinbarst du mit deiner Bank. Weil die Zinsen für das Überziehen des Kontos oft hoch sind, solltest du diesen Rahmen nur kurz nutzen. Wenn du dir längerfristig Geld leihen möchtest, kann ein Kredit günstiger sein.
Kredit
Es kann auch mal vorkommen, dass du eine größere Ausgabe hast. Wenn du nicht genug Geld hast, kannst du bei einer Bank einen Kredit beantragen. Die Bank gibt dir das nötigte Geld, aber du musst nicht nur den Kredit zurückzahlen, sondern auch Zinsen zahlen. Die Höhe der Zinsen hängt von der Art des Kredits ab. Es ist wichtig, die zusätzlichen Kosten zu kennen und auch darüber nachzudenken, ob du den Kredit wirklich zurückzahlen kannst.
Merke dir
Was du nicht ersparen kannst, sollst du auch nicht ausleihen.
Die Bank leiht dir das Geld nicht, weil du eine sympathische Person bist. Normalerweise verlangt die Bank Sicherheiten, wie zum Beispiel Lohnpfändung, wenn du den Kredit nicht zurückzahlst. Dein Lohn geht dann direkt an die Bank.
– Funktionsweise von Versicherungen – Arten von Versicherungen – Tipps
Was sind Versicherungen?
Versicherungen schließt man ab, um sich finanziell gegen Gefahren abzusichern. Du zahlst regelmäßig Geld („Prämie“) an eine Versicherungsanstalt und bist damit gegen eine gewisse Gefahr („Risiko“) geschützt. Welche Gefahren das sein können, kannst du weiter unten lesen. Wenn eines dieser Risiken eintritt, gegen das du versichert bist, bezahlt dir die Versicherung das Geld zurück, das du für den entstandenen Schaden ausgegeben hast.
Wie funktioniert eine Versicherung?
Viele Menschen zahlen in einen gemeinsamen Topf. Wenn bei einem dieser Menschen ein Schaden entsteht, wird das Geld aus diesem Topf verwendet, um den Schaden zu decken. Statistisch gesehen passiert das nie bei allen Menschen gleichzeitig. Deshalb ist immer genug Geld da, um zu helfen.
Welche Versicherungen gibt es?
Es gibt Versicherungen für fast alle Gefahren. Neben Pflichtversicherungen kannst du je nach Bedarf auch freiwillige Versicherungen abschließen. Bei der Arbeiterkammer Vorarlberg findest du eine Übersicht über verschiedene Versicherungen.
Pflichtversicherungen
Pflichtversicherungen sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen unter bestimmten Voraussetzungen abgeschlossen werden:
Sozialversicherung (Unfall-, Kranken- und Pensionsversicherung):
Wenn du einen Job hast, zahlen du und dein*e Arbeitgeber*in einen monatlichen Beitrag in diese Versicherung ein. Diese Versicherung bietet dir Schutz in mehreren Bereichen wie Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung.
Kfz-Haftpflichtversicherung:
Wenn du ein Moped, Motorrad oder Auto hast. Diese Versicherung deckt Schäden ab, die du anderen im Straßenverkehr zufügst.
Berufshaftpflichtversicherung:
Wenn du in besonderen Berufen arbeitest, zum Beispiel als Arzt*Ärztin oder als Rechtsanwalt*Rechtsanwältin. Diese Berufshaftpflichtversicherung schützt dich, wenn du durch deinen besonderen Beruf jemandem einen Schaden zufügst. Sie hilft dir Kosten abzudecken.
Nicht Pflicht, aber sinnvoll
Eine Haushaltsversicherung ist oft eine gute Idee, wenn du in eine eigene Wohnung ziehst. Viele Vermieter*innen verlangen beim Abschluss eines Mietvertrags eine Haushalsversicherung. Sie versichert dich gegen Schäden durch Feuer, Wasser, Einbruch und mehr.
Bei den meisten Versicherungsanstalten ist die private Haftpflichtversicherung in der Haushaltsversicherung beinhaltet. Diese versichert dich gegen Schäden oder Verletzungen, die du anderen versehentlich zufügst.
Weitere freiwillige Versicherungen
Es gibt auch andere freiwillige Versicherungen, wie:
Reiseversicherung
Handyversicherung
Diebstahlversicherung
Rechtsschutzversicherung
Welche Versicherungen für dich passen, hängt immer von der deiner Situation ab.
Tipp
Nicht jede Versicherung bietet dir für das gleiche Geld gleich viel Schutz. Vergleiche die Angebote oder frag bei unabhängigen Versicherungsmakler*innen nach.
Gut zu wissen
Kleingedrucktes lesen: Schau dir das „Kleingedruckte“ in Verträgen an. Dort steht, wogegen die Versicherung tatsächlich schützt.
Sorgfaltspflicht: Viele Versicherungen verlangen, dass du sorgsam mit deinen Sachen umgehst. Zum Beispiel zahlt die Versicherung bei einem Einbruch nur, wenn Fenster und Türen gut verschlossen waren.
Meldepflicht: Bei vielen Versicherungen besteht Meldepflicht. Das heißt, du musst Schäden oft innerhalb eines bestimmten Zeitraums melden – am besten sofort. Meldest du zu spät, kann es sein, dass die Versicherung nicht zahlt.
Mitversicherung von Kindern: Bei vielen Versicherungen sind Kinder und Jugendliche bei ihren Eltern mitversichert. Informiere dich, wie das bei dir ist und wann diese Mitversicherung endet. Meistens endet sie, wenn du von zu Hause ausziehst, du volljährig bist (18 Jahre alt) oder selbst arbeitest
Möchtest du nach der Pflichtschule weiter zur Schule gehen? Hier findest du die wichtigsten Infos zu den höheren Schulen und den Abschlussarbeiten, die dort auf dich zukommen.
Vermittlung einer höheren beruflichen Ausbildung und einer umfassenden Allgemeinbildung
Dauer: fünf Jahre
Abschluss mit der Reife- und Diplomprüfung, mit der du studieren kannst und – je nach Schultyp – bestimmte berufliche Qualifikationen hast
Achtung
Bei manchen Schulen musst du dich bereits vor den Semesterferien bewerben. Du musst für diese Schulen eine Aufnahmeprüfung absolvieren und/oder auch ein Bewerbungsgespräch. Erkundige dich schon vor den Weihnachtsferien. Hier findest du eine Liste der höheren Schulen und erfährst, ob du dafür eine Aufnahmeprüfung machen musst.
Linktipps
Welche Schulen gibt es in Vorarlberg? Auf der Webseite der Bildungsdirektion für Vorarlberg findest du den Schulführer. Hier kannst du nach Schultyp und Bezirk filtern:
Am Ende deiner Schulzeit an einer höheren Schule stehen die Matura und Abschlussarbeiten an. Hier findest du die wichtigsten Infos dazu.
Abschlussarbeiten an höheren Schulen
In den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) musst du vor deiner Reifeprüfung eine schriftliche Arbeit (Diplomarbeit) verfassen. Oft werden die Diplomarbeiten in Teams erarbeitet. Hast du Fragen zum Thema Diplomarbeiten, findest du hier einige FAQs vom Bildungsministerium.
Du schreibst eine forschende Arbeit. Hierbei werden Informationen recherchiert und gesammelt, untersucht und ausgewertet. Du kannst auch selbst eine Forschung durchführen – zum Beispiel mithilfe einer Umfrage oder einer empirischen Erhebung.
Du verfasst eine künstlerische oder gestalterische Abschlussarbeit. Das kann zum Beispiel eine Videoreportage, ein Podcast, eine Musikkomposition oder ein anderes Kunstwerk sein. Den Entstehungsprozess musst du dokumentieren.
Anstelle einer Abschlussarbeit kannst du auch eine zusätzliche schriftliche oder mündliche Prüfung absolvieren.
Das Thema für deine Arbeit kannst du selbst auswählen. Sprich es aber vorher mit deiner Lehrperson ab. Gemeinsam klärt ihr auch, wer das Thema im ABA-Portal einreicht.
Wenn deine Diplomarbeit oder Abschlussarbeit fertig ist, präsentierst du sie vor einer Kommission und beantwortest Fragen dazu.
Suchst du eine Organisation, die dich bei deiner abschließenden Arbeit oder bei der Diplomarbeit unterstützt oder brauchst du einfach nur Inspiration für ein Thema, schau dich auf diesen beiden Plattformen um: www.ahs-vwa.at oder www.youngscience.at.
Das aha kann dir Unterstützung und Erfahrungswerte bei folgenden Themen bieten:
An allen allgemeinbildenden höheren Schulen gibt es die Zentralmatura. Dabei gelten für alle Schüler*innen in Österreich dieselben Regeln. So werden die Prüfungen fairer und die Abschlüsse besser vergleichbar.
Die Zentralmatura an der AHS setzt sich aus zwei oder drei Säulen zusammen und besteht aus insgesamt 7 Teilprüfungen:
Drei, vier oder fünf schriftliche Prüfungen (Klausurarbeiten)
Neben den drei verpflichtenden standardisierten Fächern kannst du dir das vierte und fünfte Fach selbst aussuchen.
Zwei, drei oder vier mündliche Prüfungen
Diese Fächer kannst du dir selbst aussuchen. Mindestens zwei mündliche Prüfungen sind verpflichtend.
Optional: Abschlussarbeit sowie Präsentation und Diskussion der Arbeit
Anstelle der Arbeit kannst du auch eine weitere schriftliche oder mündliche Prüfung ablegen.
Hinweis
Wird eine schriftliche Prüfung negativ beurteilt, kannst du das Ergebnis durch eine mündliche Prüfung (= Kompensationsprüfung) ausbessern.
Die Zentralmatura an der BHS setzt sich aus drei Säulen zusammen:
Diplomarbeit, Präsentation und Diskussion der Arbeit
Drei oder vier schriftliche Prüfungen (Klausurarbeiten) Die Fächer, die du wählen kannst, hängen von deiner Schulart ab.
Zwei oder drei mündliche Prüfungen Diese kannst du dir selbst aussuchen. Mindestens eines der Fächer muss der jeweiligen Fachrichtung bzw. dem jeweiligen Schwerpunkt deiner Schulart entsprechen.
Hinweis
Wird eine schriftliche Prüfung negativ beurteilt, kannst du das Ergebnis durch eine mündliche Prüfung (= Kompensationsprüfung) ausbessern.
Arbeitet deine Organisation mit Jugendlichen und ihr würdet gern auch mal etwas mit Jugendlichen aus einem anderen Land umsetzen? Hast du als Jugendleiter*in oder Jugendarbeiter*in Lust dich mit Kolleg*innen aus anderen europäischen Ländern auszutauschen? Die Erasmus+-Akkreditierung des aha machts möglich!
Das aha ist berechtigt, mit Partnerorganisationen aus der Jugendarbeit in Vorarlberg internationale Jugendbegegnungen und Weiterbildungen und Vernetzungsaktivitäten für Fachkräfte der Jugendarbeit umzusetzen. Die Akkreditierung ermöglicht bis 2027 einen vereinfachten Zugang zu Fördermitteln des Erasmus+-Programms. Die Partnerorganisationen bringen ihre jeweilige Expertise in die konkrete Projektumsetzung ein: Erfahrung mit EU-Anträgen auf Seiten des aha und Erfahrung in der Umsetzung von Projekten mit Jugendlichen auf Seiten der Organisationen und Vereine aus der Jugendarbeit.
Das Job Shadowing verfolgte das Ziel, innovative Methoden der Kinder- und Jugendarbeit kennenzulernen, insbesondere im Hinblick auf kreative Ausdrucksformen und partizipative Strukturen. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit Organisationen, die auf kreative Bildung, kulturelle Teilhabe und kindgerechte Beteiligung spezialisiert sind. Ein besonderer Fokus lag auf der Rolle von Kreativität in der non-formalen Bildung sowie der praktischen Umsetzung von Kinderbeiräten und Mitbestimmungsformaten.
Erasmus+-Fördersumme
1.624 Euro
Juli 2025: Jugendbegegnung „Theaterrepublik Babylon: dis:connected“ (Landesverband Vorarlberg für Amateurtheater)
5. bis 12. Juli 2025
Bregenz
26 Teilnehmer*innen aus Deutschland, Italien und Österreich
Unter dem Motto dis:connected begaben sich die Teilnehmenden der internationalen Theaterbegegnung „Theaterrepublik Babylon“ gemeinsam auf eine spannende Reise in jene Zwischenwelten, in denen sich Gaming und Theater begegnen, Selfie und Selbstbild überlagern und analoge Wirklichkeit auf digitale Fiktion trifft. Dabei stellten sie sich zentrale Fragen wie: Wer sind wir? Wer wollen wir sein oder nicht sein? Und wie verändert sich unser Selbstbild im Spannungsfeld zwischen Realität und Inszenierung? Antworten suchten die Teilnehmer*innen nicht nur in Gesprächen, sondern vor allem auch in der Begegnung mit Kunst (z. B. im vorarlberg museum, im Kunsthaus Bregenz, bei den Bregenzer Festspielen oder beim Poolbar-Festival) und in den Impuls-Workshops (z. B. Schreibworkshop „Individuelle Identität“ mit literatur:vorarlberg, „Politische Identität“ mit IG Demokratie und „Gender Identity“ mit der Amazone Bregenz & GoWest), sondern vor allem auch in den Werkstätten am Nachmittag mit den Mitteln des Theaters: durch Spiel, Tanz, Erzählung und künstlerisches Experiment … Junge Menschen kamen dabei zusammen, um gemeinsam kreative Räume zu eröffnen, Perspektiven zu teilen und sich mit offenem Blick und viel Fantasie neu zu begegnen – sich selbst und einander.
Die Jugendbegegnung brachte junge Menschen aus Berlin und Vorarlberg zusammen, um ihre Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien zu erweitern und gleichzeitig ein tieferes Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt zu entwickeln.
Erasmus+-Fördersumme
15.544 Euro
Oktober 2024: Interkulturelle Jugendbegegnung mit Fokus Radikalisierungsprävention II (Offene Jugendarbeit Götzis)
Ziel dieser Begegnung war es, den teilnehmenden Jugendlichen aus Österreich und Italien die Möglichkeit zu geben, sich kennenzulernen, ihre kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken und an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen.
Das Thema der Jugendbegegnung umfasste Diversität, Inklusion und Prävention von Radikalisierung. Dies wurde insbesondere durch Aktivitäten wie gemeinsame Outdoor-Aktivitäten, gemeinsame Besichtigung kulturell relevanter Örtlichkeiten und die Erstellung eines Videoprojekts zu diesen Themen verdeutlicht.
Erasmus+-Fördersumme
18.832 Euro
Oktober 2024: Studienbesuch: KJBR trifft Europa: Auf nach Brüssel! (Kinder- und Jugendbeirat des Landes Vorarlberg)
Ziel des Studienbesuchs war in erster Linie die Vernetzung mit Organisationen im Bereich Jugend & Beteiligung in Brüssel – Einblicke in ihre Arbeitsweisen gewinnen und Ideen austauschen, die uns in unserer eigenen Arbeit bereichern können.
Zudem bot der Studienbesuch eine hervorragende Gelegenheit, Brüssel und die EU kennenzulernen. Wir haben uns mit den Institutionen der EU vertraut gemacht und mehr darüber erfahren, wie politische Entscheidungen, die uns alle betreffen, zustande kommen.
Die gemeinsame Fahrt nach Belgien hat auch die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt innerhalb des Kinder- und Jugendbeirats (KJBR) gestärkt und wir sind als Gremium noch enger zusammengewachsen.
Erasmus+-Fördersumme
14.966 Euro
August 2024: Interkulturelle Jugendbegegnung mit Fokus auf Radikalisierungsprävention (Offene Jugendarbeit Götzis)
Ziel dieser Begegnung war es, den teilnehmenden Jugendlichen aus Österreich und Italien die Möglichkeit zu geben, sich bei gemeinsamen Aktivitäten kennenzulernen und ihre kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Das Thema der Jugendbegegnung umfasste Diversität, Inklusion und Prävention von Radikalisierung. Es wurde durch Aktivitäten wie eine Schnitzeljagd, eine „Human Library“, zu der Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten eingeladen wurden (z. B. eine Person im Rollstuhl, eine nicht-binäre Person, eine geflüchtete Person), und die Erstellung eines Videos zu diesen Themen umgesetzt. Die Teilnehmer*innen konnten ihre Komfortzone erweitern, indem sie Herausforderungen meisterten, mit Spannungen und Frustrationsgefühlen innerhalb der Gruppe umgehen lernten und eigene Grenzen erlebten und erweiterten. Die erweiterte Komfortzone ermöglichte größere Handlungsspielräume, was wiederum zu mehr Selbstsicherheit führte. Vor der Begegnung gab es einen Vorbereitungsbesuch in Italien. Für Herbst 2024 wurde eine Folgebegegnung in Götzis vereinbart.
Erasmus+-Fördersumme
12.230 Euro
Juli/August 2024: Jugendbegegnung „Explore the Mountains“ (Offene Jugendarbeit Kleinwalsertal)
28. Juli bis 3. August 2024
Kleinwalsertal
36 Teilnehmer*innen aus Finnland, Portugal und Österreich
Bei der Jugendbegegnung ging es um das Kennenlernen des Lebens in den Bergen im Kleinwalsertal – einer sehr ländlichen, abgelegenen Region. Schwerpunkte in der Woche waren der nachhaltige und bewusste Umgang mit der Natur, das Arbeiten auf einer Alpe, die Bedeutung von der Landwirtschaft in den Bergen und das Entdecken und Erleben der Berge in Form von einer Bergwanderung. Die Jugendbegegnung sollte junge Menschen zusammenbringen soll, die sich für die Natur, die Berge und ein nachhaltiges Leben in Europa interessieren. Durch Aktivitäten in der Natur sollten Freundschaften zu Jugendlichen aus anderen Europäischen Ländern, sowie zur Natur entstehen. Ein nachhaltiger und bewusster Umgang mit der Umwelt sollte bewirkt und der eigene Fußabdruck auf der Erde reflektiert werden.
Erasmus+-Fördersumme
30.205 Euro
Juli/August 2024: Jugendbegegnung „Walser Storytelling“ (Offene Jugendarbeit Kleinwalsertal und koje)
Die Jugendbegegnung „Walser Storytelling“ brachte junge Menschen, die der Walser-Gemeinschaft angehören bzw. in einem der Walsertäler in Europa leben, zusammen. Durch die Begegnung lernten die Jugendlichen das Leben in einer Walser Gemeinde in Norditalien kennen und erlebten Brauchtum, Tradition, Architektur und Natur. Das Hauptthema der Begegnung war „Walser Storytelling“. Die Jugendlichen setzten sich mit der Geschichte und den Geschichten, Sagen und Mythen auseinander und trugen eigene Geschichten vor mystischer Naturkulisse vor. Während der Woche wurde bewusst auf einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit der Umwelt geachtet und so das Bewusstsein für die Wertschätzung der sensiblen Natur der Bergregion gestärkt.
Erasmus+-Fördersumme
15.788 Euro
Februar 2024: Jugendbegegnung „Schneeperspektiven“ (Villa K– Offene Jugendarbeit Bludenz und koje)
3. bis 10. Februar 2024
Dornbirn und Bregenz
23 Teilnehmer*innen aus Deutschland und Österreich
Über die Möglichkeit, verschiedene Wintersportarten kennenzulernen, kamen Jugendliche aus Berlin-Tempelhof und Vorarlberg in den Austausch über Unterschiede zwischen ländlichen – Vorarlberger – und urbanen – Berliner – Lebenswelten und wurden sich des Mehrwerts von Sport und Natur für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden bewusst. Das gemeinsame Erleben bot der Gruppe Gelegenheit, verschiedene Rollen auszuprobieren und sich z. B. als „Skilehrer*innen“ der eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden und sie an Gleichaltrige weiterzugeben. Ein weiterer Schwerpunkt war die Sensibilisierung für Umweltthemen, die beim Wintersport immer wieder zum Thema wurden (z. B. Klimawandel und Schneemangel, Lawinen usw.).
Erasmus+-Fördersumme
15.180 Euro
November 2023: Jobshadowing „Vorarlberger Jugendarbeitslebenswelten“ (koje)
Auf Basis der vorangegangenen Studienbesuche hatte sich der Wunsch entwickelt, die jeweiligen Berufspraxen genauer kennenzulernen. Zwei Jugendarbeiter*innen aus Berlin hatten Gelegenheit, Einblick in die Tätigkeitsbereiche der Offenen Jugend- und Kulturarbeit Bregenz (OJKAB) und der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD) sowie der koje – Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung zu gewinnen.
Erasmus+-Fördersumme
2.128 Euro
September 2023: SDG Youth Exchange: Skills to Go(als) (Caritas Jugendbotschafter*innen)
4. bis 10. September 2023
Hard/Dornbirn
27 Teilnehmer*innen aus Armenien, Deutschland, Italien und Österreich plus 4 Teilnehmer*innen aus der Schweiz
Teilnehmer*innen aus der Schweiz (ohne Erasmus+-Förderung)
Projekt
Der „SDG Youth Exchange – Skills to Go(als)“ war ein Projekt, das eine Gruppe von 31 jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren aus Armenien, Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz zusammenbrachte. Ziel des Projekts war es, den Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, Erfahrungen auszutauschen, ihr Wissen über die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu erweitern und grundlegende Fähigkeiten im Bereich Projektmanagement zu erwerben. Dies sollte ihnen ermöglichen, in ihren Heimatländern Projekte im Zusammenhang mit den SDGs zu planen. Am Ende der Projektwoche kehrte jede Gruppe aus den verschiedenen Ländern mit einer konkreten Projektidee nach Hause zurück. Umgesetzt wurde die Jugendbegegnung mit interaktiven Workshops mit Rollenspielen, Gruppenaufgaben, Quizzen, Diskussionsrunden, mit einem Skills Café, in dem die Teilnehmer*innen ihre persönlichen Fähigkeiten weitergaben (z. B. Gebärdensprache, Judo, Schreiben), einem International Evening mit kreativer Vorstellung der Länder und einem Treffen mit Landtagsabgeordneten, bei dem die TN ihre Projektideen vorstellten.
„This exchange really changed me and widened my horizon. It showed me possibilities I had never thought of before. This week provided me with a very fundamental realization: the hope that there are alternatives and that we can always do something to change the world for the better in ways we would not have imagined before. I took a lot of inspiration from it to believe and go through with my plans helping other people as well as animals. I liked many activities, for different reasons. The mountain hike and the tour through the moors was great to see the necessity of wetlands for our environment. The skills workshops gave us the great opportunity to share our skills and knowledge with others, giving us help and practice to learn something new.“
Erasmus+-Fördersumme
17.400 Euro
Juni 2023: Studienbesuch Vorarlberg: „Berlin meets Ländle“ (koje)
Aufbauend auf der Fachkräftemobilität im April 2023 erfolgte im Juni 2023 die Rückbegegnung in Vorarlberg mit dem Themenschwerpunkt Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit. Die Besucher*innen aus Berlin nahmen am ersten Tag des Studienbesuchs am Fachtag der Offenen Jugendarbeit Vorarlberg teil und konnten sich im interaktiven Format aktiv in die Diskussionen mit den Kolleg*innen aus Vorarlberg einbringen. Des Weiteren besuchte die Gruppe verschiedene Einrichtungen der Jugendarbeit wie koje, Amazone, Notschlafstelle und aha und tauschten sich über Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Arbeit mit Jugendlichen aus.
Es wurden Pläne für eine Fortsetzung des für beide Seiten gewinnbringenden Austauschs mit Job Shadowings und Jugendbegegnungen geschmiedet.
Blitzlichter aus der Evaluation des Studienbesuchs
„Der Austausch setzt neue Impulse auf beiden Seiten und bringt unsere Arbeit mit und für unsere Klientel weiter.“
„Hätte nicht gedacht, von Vorarlberg im Vergleich zu Berlin so viele neue Visionen für mich zu entdecken und diese in meiner Arbeit anwenden zu können.“
„Ich hoffe, in naher Zukunft einen Jugendaustausch zwischen Berlin und Vorarlberg organisieren zu können.“
Erasmus+-Fördersumme
7.840 Euro
April 2023: Studienbesuch „Berlin Calling: From Vorarlberg to Berlin and back“ (koje)
18. bis 20. April 2023
Berlin
21 Teilnehmer*innen aus Deutschland und Vorarlberg
Schwerpunktthema der Fachkräftemobilität war die Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendarbeit. Am ersten Tag konnten die Vorarlberger Teilnehmer*innen beim Fachtag der AG Jugend und Mitbestimmung zu diesem Thema dabei sein und sich mit Berliner Kolleg*innen vor allem über die hinausreichende Arbeit austauschen. Die restlichen Tage prägten Besuche bei verschiedenen Einrichtungen wie die Kinderfreizeiteinrichtung Lassenpart, das Jugendkulturzentrum Weiße Rose, das Jugendcafé am Dorfteich, den Kinderbauernhof in der UFA-Fabrik und den Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi.
Der Studienbesuch war ein wunderbarer Auftakt für die weitere Zusammenarbeit beider Partnerorganisationen koje und Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Berlin.
Während des zweitägigen Austauschs lernten die Besucherinnen aus Luxemburg das Jugendinformationszentrum Vorarlberg und seine Tätigkeitsbereiche kennen. Es gab Inputs und Gesprächsrunden zu den Themen aha allgemein, zu den Tätigkeiten im Bereich Info-Service, zum Bereich Jugend & Politik, Marketing von Jugendinformation und zum Jugendengagement-Projekt aha plus. Am zweiten Tag gab es auch einen Besuch in der Jugendinfo aha Liechtenstein. Die Methoden waren Inputs, Austausch in der Kleingruppe, Führung durch das aha, informeller Austausch mit allen Mitarbeiter*innen in den Pausen.
Erasmus+-Fördersumme
3.236 Euro
Oktober 2022: Studienbesuch Südtirol – frische Perspektiven (koje)
Neun Jugendarbeiter*innen aus Vorarlberg, koordiniert über die koje, vernetzten sich mit Mitarbeiter*innen der Südtiroler Partnerorganisation netz und tauschten sich über aktuelle Themen in der Jugendarbeit aus. Sie lernten verschiedene Jugendeinrichtungen und -organisationen wie das Jugendzentrum JUX in Lana und den Jugenddienst Meran kennen und erhielten spannende Impulse für die eigene Arbeit.
Die Offene Jugendarbeit Kleinwalsertal setzte im Sommer 2022 eine Jugendbegegnung mit 25 Jugendlichen aus Walsergemeinden in Liechtenstein und Italien um.
Das 2021 begonnene Austauschprojekt mit Jugendlichen aus Walserregionen fand damit eine Fortsetzung: Jugendliche aus Walsergemeinden aus Norditalien trafen sich vom 7. bis 13. August mit Vorarlberger Jugendlichen im Kleinwalsertal.
Ziel der Jugendbegegnung war, dass junge Menschen aus verschiedenen Ländern sich kennenlernen und vernetzen und sich über die gemeinsame Kultur der Walser austauschen und deren Ausprägung im Kleinwalsertal kennenlernen.
Mit dabei waren 22 Jugendliche aus der Region Piemont und aus dem Kleinwalsertal. „Ich bewerbe mich offiziell für den nächsten Austausch. Es war eine einzigartige Woche mit wunderbaren Menschen an schönen Orten“, meinte Beatrice Caretti, eine der Leiter*innen der Gruppe aus Italien.