Damit du klug mit Geld umgehst und Schulden für dich kein Thema sind, bekommst du hier ein paar Tipps.
1. Überblick ist alles
Behalte deine Einnahmen und Ausgaben im Blick.
Tipp
2. Nur Bares ist Wahres
Bezahle bar, damit du einen besseren Überblick über deine Ausgaben behältst. Du kannst zum Beispiel jede Woche so viel Geld in deine Geldtasche geben, wie du für die Woche zur Verfügung hast. Bezahlst du mit der Kredit- oder Bankomatkarte oder kaufst alles online ein, gibst du meistens mehr Geld aus.
3. Plane in Wochen
Teile dein Geld in vier Teilbeträge (= vier Wochen) ein. So kommst du leichter durch den Monat und behältst deine Finanzen gut im Blick.
4. Überlege, was du wirklich brauchst
Zahle wichtige Ausgaben zuerst und erfülle dir Wünsche erst, wenn du das Geld dafür hast. Gib nicht mehr Geld aus, als du tatsächlich besitzt. Wenn du etwas auf Raten kaufst, kann das oft der Anfang von finanziellen Problemen sein.
5. Bleib im Plus
Bei den meisten Banken ist es möglich, dass du dein Girokonto kurzfristig überziehen kannst. Das wird aber teuer! Die Zinsen, die dann anfallen, sind vergleichsweise hoch. Schütze dich zum Beispiel mit einem sogenannten Überziehungsrahmen, den du mit deinem*deiner Bankberater*in festlegen kannst.
6. Spare im Kleinen
Kleine Beträge häufen sich gerne zu einem großen Betrag an. Kaufst du dir zum Beispiel jeden Tag einen Coffee to go um 3,50 Euro, dann scheint das erstmal nicht viel zu sein. Doch monatlich sind das um die 70 Euro. Selbst kleine Beträge können dein Vermögen auf Dauer beeinflussen.
7. Richte ein Sparkonto ein
Ein Sparkonto ist ein Bankkonto, auf dem du Geld sparen kannst. Du legst Geld auf das Konto und die Bank zahlt dir dafür Zinsen, damit dein Geld mehr wird. Leg dir einen sogenannten „Notgroschen“ an. So sorgst du für unerwartete Ausgaben vor.
8. Schau genau beim Einkaufen
Markenprodukte sind teurer als „No-Name-Produkte“ oder Eigenmarken. No-Name-Produkte oder Eigenmarken erfüllen aber oft die gleiche Funktion wie Markenprodukte und manchmal sind es sogar die gleichen Produkte, nur in einer anderen Aufmachung. Schau bei den Regalen auch mal in die unteren Regale. Dort verstecken sich meistens die günstigeren Produkte.
9. Verschwende nichts
Kauf nur so viel ein, wie du brauchst. Jährlich werden unzählige Tonnen an Lebensmitteln in den Müll geworfen und damit auch Geld. Überleg dir auch bei Klamotten, Spielen oder anderen Dingen, ob du sie wirklich brauchst. Wenn ein Ding kaputt ist, wirf es nicht gleich weg, sondern nutze eines der Reparaturcafés.
10. Verwende wieder
Das spart Geld und schont die Umwelt! Es gibt viele Möglichkeiten, wie du zu gebrauchten Dingen kommst, die du wiederverwenden kannst:
- Online-Tauschbörsen
- Social-Media-Gruppen, in denen Dinge verschenkt werden
- Kost-Nix-Läden
- Lebensmittel in Fair-Teilern
- Secondhandläden
- Offene Bücherschränke (findest du zum Beispiel in deiner Gemeinde vor Ort oder hier)
- Freund*innen und Verwandte misten aus
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Alleine oder Wohngemeinschaft Du kannst alleine wohnen oder mit anderen in einer Wohngemeinschaft (WG). Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, wie Mieterschutz, Mietvertrag, Kündigungsfrist und Haushaltsversicherung. Mehr Infos findest du hier. Studierendenheime Im Studierendenheim zu wohnen hilft dir, dich am Studienort besser zurechtzufinden. Du lernst leicht andere Studierende kennen. Linktipps Meldepflicht Egal, ob du […]
aktualisiert 10/2024
