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Im Netz gibt’s viele Infos – wir zeigen dir, wie du erkennst, was stimmt und was Fake News sind.

Hier geht’s um …

– Begrifferklärungen
– Erkennungsmerkmale von Fake News
– Tipps

Im Netz siehst du jeden Tag viele News und Infos. Aber sind die wirklich alle wahr? Wir zeigen dir, wie du checken kannst, ob etwas stimmt – und wie du Fake News erkennst.

Was sind Fake News?

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Fake News (Falschmeldungen) sind (teilweise) erfundene Nachrichten, die als Texte, Fotos oder Videos verbreitet werden. Hier sind Merkmale von Fake News:

Wo werden Fake News verbreitet?

Viele, die Fake News machen, posten sie auf Instagram, TikTok oder Snapchat. Krasse, provokante Inhalte bringen viele Kommentare, Shares und Likes. Dadurch denkt der Algorithmus, der Post ist wichtig – und zeigt ihn noch mehr Leuten.

Das Bild zeigt den leeren Bildschirm eines Smartphones und daneben poppen Fragen auf wie "Real?" und "Fake?"

Wie erkenne ich Fake News?

Stelle dir vor, du bekommst eine Nachricht zugeschickt oder liest sie im Internet und bist dir unsicher, ob sie stimmt. Was kannst du tun? Egal, woher du die Information bekommst – sei es von Freund*innen, TikTok oder WhatsApp.

Sei kritisch und stelle dir die 5 W-Fragen:

1. W-Frage: Was?

Jemand sitzt vor einem Laptop und tippt.

2. W-Frage: Wer?

Wer hat die Information ins Internet gestellt? Achte bei Social-Media-Posts auf Folgendes:  

Bei Webseiten kannst du das Impressum ansehen. Jede glaubwürdige Webseite muss ein Impressum haben. Du findest es meistens ganz unten.

Im Impressum steht:

Hier findest du ein Beispiel für ein Impressum.

Achtung

Ist kein Impressum vorhanden, ist die Webseite nicht vertrauenswürdig.

3. W-Frage: Wie?

Wie wird die Information dargestellt? Werden besonders reißerische Überschriften, auffällige Farben und viele Emojis verwendet?  Das ist oft ein Zeichen für einen Fake-Post. Checke bei solchen Posts, ob es auch andere Quellen gibt.

Besonders durch den Einsatz von KI (Künstlicher Intelligenz) wird es für uns immer schwieriger, Fakt von Fake zu unterscheiden – zum Beispiel mit Deepfakes.

Was sind Deepfakes?

Bei Deepfakes werden Fotos, Videos oder Audios mit Hilfe von KI absichtlich verändert. Dabei sieht oder hört man Personen, die Dinge sagen oder tun, die sie nie gesagt oder getan haben. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „Deep Learning“ (einer Methode, durch die eine KI lernt) und „Fake“ zusammen.

Beispiel für Deepfakes:

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Auf folgende Dinge kannst du achten, um einen Deepfake zu erkennen:

Achtung, Fälschung! Hier siehst du Bilder vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die mit Hilfe von KI erstellt wurden und seine angebliche Festnahme zeigen. Ein Bild davon wurde über einen Account auf der Plattform X verbreitet.

Es gibt auch Programme und Webseiten, die dir helfen können, zu erkennen, ob ein Bild oder Video mithilfe von Künstlicher Intelligenz gemacht wurde. Zur Überprüfung von Bildern kann eine Google-Rückwärtssuche gemacht werden.

Junge Frau schaut etwas zweifelnd auf den Bildschirm eines Tablets

4. W-Frage: Wann?

Wann wurde die Information ins Internet gestellt? Ist sie aktuell? Wurde das Foto vielleicht schon einmal anderswo verwendet?

Hier kann dir die Google-Rückwärtssuche helfen:

Tipp

Du kannst auch die Adresse der Webseite (URL) kopieren und in der Bildersuche einfügen – dann musst du das Foto nicht extra speichern.

5. W-Frage: Warum?

Es gibt unterschiedliche Gründe, wieso Fake News im Internet verbreitet werden. Wir zählen dir die häufigsten auf:

Satire/Witz: Das sind erfundene Geschichten zum Lachen. Wichtig: Sie müssen klar als Satire oder Witz gekennzeichnet sein. Die Tagespresse zum Beispiel veröffentlicht regelmäßig solche erfundenen Artikel:

Das Bild zeigt einen Sreenshot der Website "Die Tagespresse"

Geld: Manche machen Fake News, um Geld zu verdienen. Zum Beispiel:

Die „Watchlist Internet“ hat zum Beispiel eine unglaubwürdige Videoplattform aufgedeckt, bei der die Nutzer*innen abgezockt wurden. Mach immer den Faktencheck, bevor du etwas glaubst oder zahlst!

Screenshot von der Webseite Watchlist Internet.

Gefühle: Fake News werden auch eingesetzt, um Gefühle zu beeinflussen und so die Stimmung in die eine oder andere Richtung zu lenken.

Meinungsmache: Mit dem Post soll die Meinung der Leser*innen beeinflusst werden. Dabei geht es ganz oft um politische Themen oder Interessen. In diesem Beispiel gibt eine Familie bei einer angeblichen Straßenumfrage an, dass sie 6.000 Euro Sozialhilfe erhalten würde. Das Video wurde mit KI erstellt und ruft wütende Reaktionen im Internet hervor. Mach den Faktencheck.

Das Bild zeigt einen Screenshot der Website Correctiv

Fehler: Es kann auch einmal unbeabsichtigt ein Fehler passieren.

Bei diesem Online-Zeitungsbericht der Tagesschau über „Kundgebungen in Deutschland“ wurde am Ende angemerkt, dass die Zahl der Demonstrant*innen in einem früheren Artikel falsch angegeben wurde. Seriöse Medien korrigieren solche Fehler oder veröffentlichen eine Richtigstellung.

Richtigstellung eines Fehlers durch die Tagesschau.

Mehr Tipps

Quiz

Bist du ein*e Faktenchecker*in? Mach das Quiz!

Du willst freiwillig tätig werden? Informiere dich, wo das geht, welche freiwillige Tätigkeiten zu dir passen und was es mit aha plus auf sich hat.

Was bedeutet freiwillige Tätigkeit?

Eine freiwillige Tätigkeit ist etwas, das du in deiner Freizeit machst – freiwillig und ohne Geld dafür zu bekommen. Oft hilft man dabei in einem Verein, einer Organisation oder bei einer Gruppe mit, wie zum Beispiel bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Alpenverein oder in einem Sportverein. Auch wenn du nur einmal oder für kurze Zeit mithilfst, ist das eine freiwillige Tätigkeit.

Warum lohnt es sich, freiwillig mitzuhelfen?

Wenn du dich freiwillig für eine Sache einsetzt, hilfst du nicht nur anderen – du hast auch selbst etwas davon:

Wie findest du eine freiwillige Tätigkeit?

Hier findest du eine praktische Checkliste, die dir hilft, Schritt für Schritt das Richtige für dich zu finden.

Wo kannst du dich freiwillig einsetzen?

Noch mehr Ideen?

Kennst du Projekte oder Organisationen, die Hilfe brauchen? Dann schreib uns gerne ein E-Mail: aha@aha.or.at.

Versicherung für Freiwillig

Auch bei freiwilligen Einsätzen kann mal etwas passieren. Infos und Formulare zum Thema Versicherung für Freiwillige findest du hier.

Teste dein Wissen

Teste dein Wissen und finde heraus, wie viel du bereits über freiwilliges Helfen weißt.

Du möchtest freiwillig mithelfen? Super! Frag einfach direkt bei Vereinen, Organisationen, der Gemeinde oder anderen Einrichtungen nach. Wenn du nachfragst, klär am besten gleich ab, was du machen kannst und ob es passende Aufgaben für dein Alter gibt.

Achtung

Achtung: Alle Organisationen, die mit einem Stern * gekennzeichnet sind, sind bei aha plus dabei. Das heißt, wenn du dort freiwillig mithilfst, sammelst du Punkte und kannst diese gegen Gutscheine, Erlebnisse oder Dankeschöns eintauschen.

Offene Jugendarbeit

Die Offene Jugendarbeit ist ein Ort für Jugendliche, um sich zu treffen und gemeinsam die Freizeit zu verbringen.

Freiwilligenzentren

Freiwilligenzentren helfen dir, eine passende freiwillige Tätigkeit zu finden.

Beachte

Wir geben dir hier eine Auswahl an Organisationen und Vereinen, bei denen du freiwillig mithelfen kannst. Die Auswahl wird laufend ergänzt und ist nicht vollständig. Weitere Organisationen auch in anderen Bundesländern findest du hier.

Jugend und Politik

Flucht und Integration in Vorarlberg

Erfahre hier, wie du das Ankommen von Flüchtlingen und die Integration in Vorarlberg unterstützen kannst: www.okay-line.at.

Klassensprecher*innen-Treffen

In manchen Gemeinden oder Städten werden Klassensprecher*innen und ihre Stellvertreter*innen ins Gemeindeamt oder Rathaus eingeladen. Dort können sie mit Politiker*innen über ihre Ideen und Wünsche sprechen. Frag bei deiner Gemeinde nach, ob es das auch bei euch gibt!

Jugendbeteiligungstage

Bei Jugendbeteiligungstagen entscheiden Jugendliche UND Erwachsene gemeinsam, welche Projekte umgesetzt werden sollen. Mehr Infos findest du hier. Frag in deiner Gemeinde nach, ob es solche Beteiligungstage auch bei euch geben kann.

Jugendbeiräte der Städte

Ein Jugendbeirat kann zum Beispiel mitentscheiden, wofür in der Gemeinde Geld ausgegeben wird. Oft beraten Jugendliche die Gemeinde, zum Beispiel im Jugendausschuss:

Jugendorganisationen der im Landtag vertretenen Parteien

Jugendreferate der Städte

Katastrophen- und Rettungsdienste

Kunst-, Kultur-, und Freizeiteinrichtungen

Religiöser Bereich

Sozial- oder Gesundheitsinstitutionen

Sport und Bewegung

Weitere Organisationen

Weitere Möglichkeiten

Du kennst Organisationen oder Projekte, die freiwillige Unterstützung suchen? Schreib uns ein E-Mail.

Du weißt noch nicht, was du später beruflich machen möchtest und willst dich freiwillig einsetzen? Hier findest du eine Übersicht an Möglichkeiten für ein Freiwilliges Jahr in Österreich.

Freiwilliges Sozialjahr in Vorarlberg

Beim Freiwilligen Sozialjahr kannst du testen, ob dich ein sozialer Beruf anspricht. Als anerkanntes Vorpraktikum ist es zudem die perfekte Vorbereitung für viele soziale berufsbildende Schulen.

Freiwilliges Soziales Jahr in Österreich

Beim Freiwilligen Sozialem Jahr (FSJ) in Österreich kannst du dich für Kinder und Jugendliche, Menschen in Altenheimen und Gesundheitseinrichtungen, Menschen mit Behinderung oder Menschen in Notlagen einsetzen.

Freiwilliges Umweltjahr

Beim Freiwilligen Umweltjahr (FUJ) kannst du Einsatzstellen im Umwelt-, Naturschutz- und Nachhaltigkeitsbereich in Österreich kennen lernen und umweltbewusste Berufsfelder in der Praxis ausprobieren.

Hinweis

Sowohl das Freiwillige Sozialjahr als auch das Freiwillige Umweltjahr kann als Zivildienstersatz gemacht werden und dauert mindestens zehn Monate. Weitere Informationen zum Zivildienst im Inland findest du hier.

Freiwillig im Ausland

Willst du im Ausland freiwillig tätig werden? Finde hier verschiedene Angebote.