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Du bist gut in einem Fach und möchtest Nachhilfe geben – gegen Geld oder ehrenamtlich? Erfahre hier, wo du Nachhilfe anbieten kannst.
Trage deine Daten kostenlos in der Nachhilfebörse ein.
Ein*e aha-Mitarbeiter*in schaltet dein Angebot in den nächsten Tagen frei.
Wenn sich deine Daten ändern, melde dich beim aha – telefonisch (05574-52212) oder per E-Mail: aha.bregenz@aha.or.at.
Achtung
Wenn du Nachhilfe gibst und Geld verdienst, musst du Steuern zahlen. Das aha muss bei Fragen vom Finanzamt oder der Österreichischen Gesundheitskasse Auskunft geben. Ab wann du Einkommenssteuer oder Sozialversicherung zahlen musst, erfährst du bei deinem zuständigen Finanzamt oder der gewerblichen Sozialversicherungsanstalt.
Freiwillig Nachhilfe geben
Über aha plus suchen Vorarlberger Organisationen immer wieder Jugendliche, die freiwillig Nachhilfe geben. So kannst du anderen helfen, etwas Gutes tun und dabei Punkte sammeln – die du gegen tolle Dankeschöns tauschen kannst.
In Vorarlberg gibt es viele kostenlose Angebote von Nachhilfe und Lernhilfe – während der Schulzeit oder in den Ferien.
Hilfe bei Hausaufgaben, Prüfungsvorbereitungen und Leseförderung
Voraussetzungen: Aufnahmegespräch, Förderbedarf des Kindes (zum Beispiel wegen Schulnoten oder Einkommen der Familie), Lernwunsch des Kindes, Gruppenfähigkeit des Kindes, regelmäßige Teilnahme
in der Volksschule und Sonderschule für Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
in der Mittelschule, Unterstufe von allgemeinbildenden höheren Schulen und Sonderschulen für Deutsch und Mathematik
in der Polytechnischen Schule, Berufsschule, berufsbildenden mittleren Schule, berufsbildenden höheren Schule, Fachschule und Oberstufe von allgemeinbildenden höheren Schulen für Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen und typenbildende Gegenstände
Wichtig: Die Lehrperson oder Schulleitung muss die Sommerschule empfehlen.
Die Sommerschule findet vom 31. August bis 11. September 2026 statt.
Du meldest dich direkt an deiner Schule an.
Probleme mit dem*der Nachhilfelehrer*in?
Wenn du dich unwohl fühlst oder Probleme mit deinem*deiner Nachhilfelehrer*in hast, sprich sofort mit deinen Eltern darüber. Gemeinsam findet ihr bestimmt eine Lösung. Du kannst dich auch an eine andere erwachsene Person wenden, der du vertraust – zum Beispiel an eine Lehrperson.
Du hast finanzielle Schwierigkeiten oder Geldsorgen? Nur keine Schuldgefühle! Hier findest du Beratungsstellen.
– Schulden – Schuldenfallen – Hilfe aus den Schulden
Was sind Schulden?
Gibst du mehr Geld aus, als du hast, machst du Schulden. Schulden kannst du vermeiden, indem du einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben hast und nicht mehr ausgibst, als du zur Verfügung hast.
Frag dich darum:
Wie viel Geld hast du monatlich zur Verfügung?
Wie viel Geld brauchst du für Miete, Gas/Strom, Lebensmittel, Öffi-Ticket, Handy, Internet oder Bekleidung?
Wie viel Geld kannst du jeden Monat sparen, zum Beispiel für Notfälle oder um dir etwas Größeres zu kaufen? Wie viel Geld kannst du für andere Sachen, die du nicht unbedingt braucht, ausgeben?
Bevor du dir Geld leihst und Schulden machst, überleg dir:
Kannst du das Geld der Bank unter den vereinbarten Bedingungen (Zeitpunkt, Zinsen) zurückzahlen?
Was passiert, wenn sich dein Einkommen verändert? Kannst du deine Schulden dann immer noch zurückzahlen?
Was passiert, wenn du dir Geld von einer*einem Freund*in leihst und nicht zurückzahlen kannst? Was bedeutet das für eure Freundschaft?
Was ist Überschuldung?
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Was sind Schuldenfallen?
Schuldenfallen sind Angebote, die auf den ersten Blick verlockend und günstig aussehen, aber es in Wirklichkeit nicht sind. Sie können durch zu viele Kredite, hohe Zinsen, versteckte Gebühren oder unklare Vertragsbedingungen entstehen.
Schau genau hin:
„Angebote“ wie zum Beispiel ein großartiges Gratishandy mit einem teuren Vertrag
Handynutzung im Ausland, vor allem im Nicht-EU-Raum
Konsumkredit für Möbel für die erste eigene Wohnung
Kontoüberzug
Shopping mit Kreditkarte
Autokauf auf Raten (Leasing)
Abschließen von Abos im Internet (zum Beispiel beim Streaming oder Online-Dating Plattformen)
Online-Shopping wie Klarna und Co
Ohne Fahrkarte mit den Öffis fahren – kann schnell sehr teuer werden!
Was passiert, wenn du deine Schulden nicht bezahlst?
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Bezahlst du eine Rechnung nicht, bekommst du eine oder mehrere Mahnungen. Bei jeder Mahnung wird der Rechnungsbetrag höher, weil du Verzugszinsen und Mahnspesen zahlen musst. Bezahlst du weiterhin nicht, können je nach Art deiner Schulden unterschiedliche Konsequenzen folgen:
Ein Inkassobüro oder eine Anwaltskanzlei meldet sich bei dir und fordert den Betrag ein. Es werden dir Inkassokosten oder Mahnspesen verrechnet.
Es kann zu einer Klage kommen. Verlierst du die Klage, musst du auch die Gerichtskosten bezahlen. Die Gläubiger*innen (Firmen, Banken oder Personen, denen du Geld schuldest) können dann eine Zwangsvollstreckung (Exekution) beantragen, wodurch ein Teil deines Lohns direkt abgezogen wird und dein*deine Arbeitgeber*in von deinen Schulden erfährt. Das ist dann die sogenannte Lohnpfändung. Unter 14 Jahren haften die Erziehungsberechtigten. Bei 14–18-Jährigen ohne Einkommen erfolgt die Fahrnisexekution. Die Lohnpfändung kann auch bei volljährigen Schüler*innen erfolgen. Dann erfolgt die Pfändung, sobald eine Arbeitsaufnahme erfolgt.
Bei Mietschulden kann es zu einer Räumungsklage und zu einer Zwangsräumung kommen. Du verlierst dann deine Wohnung. Die Mietschulden, Gerichtskosten und die Kosten für die Räumung erhöhen deine Schulden. Bei Energieschulden kann der Strom oder das Gas abgedreht werden.
Deine ersten Schritte
Sammle alle Papiere, die mit deinen Schulden zu tun haben in einem Ordner. Zum Beispiel: Rechnungen, Mahnungen, Verträge, Briefe von Inkassobüros… Wirf keine Unterlagen weg, sondern bewahre alles auf.
Sortiere die Unterlagen: Alle Unterlagen der jeweiligen Gläubiger*innen gehören zusammen und nach Datum sortiert. Das aktuelle Dokument kommt ganz nach oben. Dinge, die du per E-Mail bekommen hast, druckst du am besten aus und sortierst sie auch ein.
Mach eine Liste mit allen Schulden. Wem schuldest du wie viel?
Hast du alle Unterlagen? Wenn nicht – kümmere dich darum und lass dir Kopien schicken.
Den Kopf in den Sand stecken hilft nicht. Schaue regelmäßig in deinen Postkasten. Es hilft nicht, die Briefe zu ignorieren und die Schulden zu verdrängen.
Hol dir Hilfe
Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten mit ihren Finanzen und verlieren den Überblick. Je länger du wartest, desto schwerer wird es, wieder ins Plus zu kommen.
ifs Schuldenberatung
Die ifs Schuldenberatung bietet kostenlose Beratungsgespräche und Unterstützung.
Steht beim Namen ein Sternchen *, bekommst du mit deiner aha card eine Ermäßigung. Frag einfach bei der Anmeldung nach. Du hast noch keine kostenlose aha card? Hol sie dir hier.
Sonstige Angebote
Klipp und Klar Lerntraining nach Klipp und Klar-Konzept®
LEGA LEGA Initiative Vorarlberg – eine unabhängige Beratungsstelle; sie hilft Kindern mit Teilleistungsschwächen und vermittelt passende Förderangebote; Schwerpunkt liegt auf Beratung
Welches Nachhilfe-Institut passt am besten zu dir? Hier findest du ein paar Tipps, die dir bei der Entscheidung helfen können:
Unterlagen und Webseite
Sind die Webseite und Unterlagen übersichtlich, klar und aktuell?
Welche Lernmethoden nutzt das Nachhilfe-Institut?
Weißt du gleich, wer der*die Ansprechpartner*in ist?
Gibt es Infos über die Betreiber*innen des Instituts, die Nachhilfelehrer*innen und die Kosten?
Haben andere Schüler*innen das Institut bewertet oder empfohlen?
Der erste Kontakt
Wie ist dein erster Eindruck (am Telefon, per E-Mail oder beim persönlichen Treffen)?
Gibt es ein ausführliches Gespräch zum Start?
Werden deine Fragen gut und schnell beantwortet?
Ablauf
Gibt es eine kostenlose Probestunde?
Gibt es eine Erfolgsgarantie? Bekommst du zum Beispiel das Geld zurück, wenn du deine Prüfung nicht bestehst?
Gibt es Einzel- oder Gruppenunterricht?
Bei Gruppenunterricht: Wie groß ist die Gruppe? Wie alt sind sie und welche Schule besuchen sie?
Wird auf deine Schulunterlagen und Schulbücher eingegangen?
Wird dein Lernfortschritt dokumentiert? Bekommen du und deine Eltern genug Infos?
Kannst du auch spontan Nachhilfe nehmen – zum Beispiel vor einer Schularbeit?
Wo findet der Nachhilfe-Unterricht statt? Wie sehen die Räume aus?
Vertrag
Sind die Vertragsbedingungen klar und einfach geschrieben?
Sind die Preise gut erklärt und verständlich?
Kannst du den Vertrag leicht kündigen, wenn die Nachhilfe dir nicht hilft?
Beachte
Eine Vertragsbindung sollte auch für einen kurzen Zeitraum möglich sein.
Wissen und Erfahrung
Haben der*die Betreiber*in des Instituts und die Nachhilfelehrer*innen genug fachliches und pädagogisches Wissen?
Welche Erfahrungen können sie nachweisen?
Kannst du deine Nachhilfelehrer*innen selbst wählen?
Vergleichen lohnt sich
Wie lange dauert eine Nachhilfe-Einheit?
Gibt es Ermäßigungen (zum Beispiel mit der aha card, Gruppentarife)?
Sind die Lernmaterialien im Preis dabei oder musst du extra zahlen?
Probleme mit dem*der Nachhilfelehrer*in?
Wenn du dich unwohl fühlst oder Probleme mit deinemdeiner Nachhilfelehrerin hast, sprich sofort mit deinen Eltern darüber. Gemeinsam findet ihr bestimmt eine Lösung. Du kannst dich auch an eine andere erwachsene Person wenden, der du vertraust – zum Beispiel an einer Lehrperson.
Förderung für Nachhilfe
Die Vorarlberger Landesregierung vergibt Förderungen für Nachhilfe-Unterricht, wenn du dich damit auf eine Wiederholungsprüfung vorbereitest, die wichtig für den Aufstieg in die nächste Klasse ist. Wer die Förderung bekommen kann und wie viel Geld es gibt, erfährt du hier: Nachhilfeförderung
Die Richtlinien und den Antrag kannst du downloaden, ausfüllen und per Post oder per E-Mail an folgende Adresse senden:
Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung Elementarpädagogik, Schule und Gesellschaft (IIa) Landhaus Römerstraße 15 6901 Bregenz bildung.gesellschaft@vorarlberg.at