Darf jede*r den Führerschein machen? Hier erfährst du, warum manche Menschen keinen Führerschein bekommen.
Nicht alle Menschen dürfen einen Führerschein machen. Wenn jemand bestimmte Straftaten begangen hat, gilt als nicht fahrgeeignet. Dann glaubt die Behörde, dieser Mensch kann nicht sicher fahren auch ohne Verkehrsverstoß.
Vorstrafen
Wenn du eine bestimmte Vorstrafe hast, kann die Führerscheinbehörde sagen: „Wir glauben nicht, dass du zuverlässig genug bist, um sicher ein Auto, Moped oder Motorrad zu fahren."
Straftat: Mehrfach im Rausch eine Straftat begangen
- Das heißt: Du hast öfters Straftaten begangen, während du betrunken oder „high“ warst.
- Folge: Die Behörde glaubt, dass du ein Problem mit Alkohol oder Drogen hast. Darum bekommst du keinen Führerschein.
Straftat: Sexualdelikte (wie zum Beispiel Vergewaltigung)
- Das heißt: Du wurdest wegen einer sexuellen Straftat verurteilt.
- Folge: Bereits bei einem Sexualdelikt, kann die Behörde sagen, dass du nicht geeignet bist, am Verkehr teilzunehmen.
Straftat: Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung
- Das heißt: Du hast jemanden schwer verletzt oder getötet.
- Folge: Bereits bei einer dieser Straftaten, kannst du für den Führerschein für immer gesperrt werden.
Straftat: Mehrfach leichte Körperverletzung
- Das heißt: Du hast öfters jemanden geschlagen oder verletzt.
- Folge: Die Behörde kann denken, dass du Probleme mit Aggression hast. Deshalb bekommst du keinen Führerschein.
Straftat: Raub, räuberischer Diebstahl, Entführung
- Das heißt: Du hast gewaltsam etwas gestohlen oder jemanden entführt.
- Folge: Die Behörde sieht dieses Verhalten als gefährlich und darum bekommst du keinen Führerschein.

Was kann die Behörde dann verlangen?
Wenn du einen Führerschein beantragst und eine der oben genannten Vorstrafen hast, kann die Behörde vorher mehr Infos von dir verlangen. Diese Infos wären:
- Verkehrspsychologisches Gutachten: Ein Test bei einer Psychologin*einem Psychologen, ob du stabil und zuverlässig bist.
- Amtsärztliches Gutachten: Ein medizinischer Check bei einem Amtsarzt*einer Amtsärztin, um deine Gesundheit zu prüfen.
- Bestätigung über Therapie oder Beratung – zum Beispiel, wenn es um Sucht oder eine psychische Erkrankung ging.
Tipp für Betroffene
Wenn du so eine Vorstrafe hast, ist es gut, früh etwas zu tun:
- Such dir früh genug Beratung – das kann dir viel Stress ersparen.
- Sei ehrlich bei der Führerschein-Anmeldung – falsche Angaben können später zu Sperren führen.
- Wenn du schon Therapie gemacht hast oder gerade Hilfe suchst, ist das gut und wird positiv gesehen.
Linktipp:
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aktualisiert 01/2026