Fakten statt Mythen: Umgang mit Verschwörungstheorienin der Jugendarbeit
Aktivitätsbeschreibung
An diesem Vormittag wollen wir gemeinsam auf Themen blicken, die immer mehr junge Menschen betreffen: Digitale Phänomene: Wie beeinflussen Netzwerke wie 764 oder Inhalte der
rechten Esoterik junge Menschen?
Vereinnahmende Gemeinschaften: Von Gurubewegungen über unseriöse Coaching-Angebote bis hin zu konservativen Freikirchen – warum fühlen sich
Jugendliche davon angezogen?
Einschränkende Lebenswelten: Was bedeutet es, in stark reglementierten Gemeinschaften aufzuwachsen, und welche Spuren hinterlässt dies?
Staats- und Schulverweigerung: Wie erkennen wir Gefährdungen durch Homeschooling oder staatskritische Erziehung?
Neuheidentum und rechte Esoterik: Wie verbinden sich alternative Spiritualität und politische Ideologien?
Gemeinsam erörtern wir, wie wir Gefährdungen frühzeitig erkennen können, welche Strategien der Prävention und Intervention hilfreich sind und wie wir betroffene Kinder und Jugendliche unterstützen.
Selbstbehalt
10 Euro
Anmeldung
per Email an ampuls@koje.at bis 12.3.2026
Referentin
Ulrike Schiesser leitet die Bundesstelle für Sektenfragen. Die Psychologin und Psychotherapeutin hat viel Erfahrung mit Situationen, in denen es um Fanatismus sowie Verschwörungstheorien geht. Die Bandbreite reicht von Staatsverweigerung über vereinnahmende Gemeinschaften bis hin zu Internet-Phänomenen wie Netzwerk 764.
Zielgruppe
Diese Fortbildung richtet sich an alle, die in der Jugendarbeit tätig sind und Interesse daran haben, neue Sichtweisen in ihre Arbeit zu integrieren.