Zum Inhalt springen

Cookies

Wir verwenden Cookies, um die Funktionalität der Seite zu gewährleisten. Weiters verwenden wir Cookies, die für Analyse- und Werbezwecke notwendig sind. Alle Informationen findest du dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.

4. November 2024. Schweres Gepäck im Kofferraum, Frühstücksbrötchen in der Hand und ausnahmsweise mal nicht spät dran. Magdalena und ihre zwei besten Freunde sind auf dem Weg zum Flughafen Zürich. Die zwei müssen dort leider zurückbleiben, Magdalena hebt erstmals ganz alleine ab – hoch hinaus durch die Wolken, bis nach Finnland.

Hi. Maggy hier.

Ich hatte gerade maturiert. Die Jagd nach meinem ersten großen Abenteuer führte mich auf einen Vortrag des aha Dornbirn zum Thema Freiwilligendienst im Ausland. Dort wurde das ESK-Projekt „Elf around“ in Kokkola, Finnland, erwähnt. Einen Erlebnispfad im Team gestalten und Weihnachtselfe für Kinder spielen? Da wollte ich unbedingt auch hin. Und dieser Wunsch wurde mir tatsächlich erfüllt. (Ein Weihnachtswunder?)

Das große Gelände des Jugendzentrums „Villa Elba“ würde für die kommenden 6 Wochen mein neues Zuhause sein, die 15 Freiwilligen wie meine Familie. Wir waren grundverschiedene Persönlichkeiten aus grundverschiedenen Ländern: Frankreich, Luxemburg, Spanien, Zypern, Italien, … Nach ein paar Tagen zum Einleben und Ankommen ging es los: gegenseitiges Kennenlernen beim On-Arrival-Training, gemeinsame Zielsetzung und Ideensammlung für den Elfenpfad. Die ersten 2 Wochen waren von Farbflecken auf der Kleidung (oder im Gesicht), Bauchweh vor lauter Lachen, ab und zu auch von tauben Händen aufgrund der Kälte geprägt. Auf den fertigen „Elf Path“ waren wir alle sehr stolz. Danach ging es darum, die Kindergarten- und Spielgruppen durch die einzelnen Stationen zu begleiten und den wahren Weihnachtsgeist zu verbreiten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer mehr Spaß hatte – die Kinder oder wir Weihnachtselfen.

In unserer Freizeit ging es meistens drunter und drüber. Ob Ausflüge in die Stadt per Fahrrad, Schneeballschlacht oder Eishockey-Match. An einem verlängerten Wochenende ging sich sogar eine Reise nach Lappland aus. Mädels und Jungs lebten zwar getrennt, jedoch gab es unzählige gemeinsame Spieleabende mit Werwolf, Verstecken, Uno etc. In unserem Girls Cottage habe ich zum ersten Mal erfahren, wie es ist, in einer Gemeinschaft zu leben. Gemeinsames Putzen, Kochen, Singen, Haare flechten, Lebensgeschichten austauschen.

Villa Elba mag zwar sehr abgelegen sein und ein ruhiges Örtchen. Jedoch habe ich mein Abenteuer dort gefunden. In dem Spruch „You don’t truly know someone until you lived with them” steckt mehr Wahrheit als ich dachte. Jeder und jede Einzelne von uns Freiwilligen war mutig genug, sich zu öffnen, die eigenen Baustellen zu offenbaren und die des anderen zu akzeptieren. So viel pures Mensch-Sein habe ich noch nie erlebt.

Hinweis: Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.

Magdalena Zaggl

Tanzt, singt oder redet sich gerne die Seele vom Leib. L-i-e-b-t Essen und Tiere, aber nicht in Kombination – ist Teilzeit-Vegetarierin. Ist zwar körperlich nicht groß, aber Vorarlberg ist ihr zu klein, um für immer dort zu verweilen.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.

Für dich relevant
aha info, ESK-Berichte

Kein Wort verstanden, aber jedes Lächeln gefühlt

Ich bin seit Anfang Oktober 2024 als ESK-Freiwillige in Lissabon und mein Projekt geht bis Ende September 2025. Im Ausland bin ich, weil ich es liebe, neue Kulturen und Städte zu erkunden. Ich liebe es, neue Menschen von überall kennen zu lernen. Ein Jahr im Ausland arbeiten wollte ich immer schon mal, aber, dass es […]

Mehr erfahren
aha info, ESK-Berichte

Mein Jahr am Monte Barro – Kröten retten, Berge erklimmen & Aperitivos genießen

Ich bin Adi und suchte nach Abenteuern nach der Schule. Vom 15. Oktober 2024 bis 10. August 2025 war der Monte Barro in der Lombardei mein Zuhause. Zehn Monate Freiwilligendienst im Rahmen des ESK in einem nachhaltigen Hostel mit Blick auf Berge und Seen. Ich bin hingefahren, um Neues zu erleben und habe so viel […]

Mehr erfahren
aha info, ESK-Berichte

Runter vom Berg, ab zum Strand!

Bon dia noies i noias! Ich bin Paula und freue mich, euch einen kleinen Einblick in mein Leben als Freiwillige geben zu dürfen. Mittlerweile lebe ich nun schon neun Monate in Spanien und genieße das Leben hier mit dreizehn anderen Freiwilligen von überall auf der Welt. Es waren neun Monate voller Aufregung, Lebensfreude und vielen […]

Mehr erfahren

aktualisiert 03/2025