„Mensch haben die es hier schön."
Über einen Monat ist es jetzt also schon her, dass ich am Nachmittag des 1. Septembers in Dornbirn angekommen bin und erst einmal alles neu war. Vor der aha - Jugendinfo wurde ich herzlich in Empfang genommen und nun hieß es erstmal alles Neue kennenlernen. Zunächst die aha – Jugendinfo und das Kolpinghaus und in den nächsten Tagen mit der ersten kleinen Wanderung und der ersten Rennradtour auch die Umgebung rund um Dornbirn. Zwei Gedanken hatte ich in den ersten Tagen immer wieder. Erstens: Mensch sind die Leute hier alle nett und zweitens: Mensch haben die es hier schön.
So waren die ersten Tage also vor allem von sehr viel neuen Eindrücken geprägt und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass das so einige waren. Allein das aha mit all seinen Bereichen, Aufgaben und Strukturen brachte meinen Kopf in den ersten Tagen bereits mehrmals zum Qualmen und spätestens bei der dritten Einschulung des Tages in einem Besprechungszimmer ohne Fenster zum Lüften wurde es dann schon irgendwann schwer sich zu konzentrieren.
Doch so langsam fing ich an mich in und um das aha immer mehr zurecht zu finden. Der Großteil der Einschulungen war so langsam vorbei, die Namen halbwegs gelernt und so setzte ein mählich so etwas wie ein Alltag ein. Nur die Region rund um Dornbirn war für mich noch lange kein Alltag. Vor allem mit dem Rennrad erkundete ich das Gebiet immer weiter. So machte ich eine kleine Bikepacking Tour rund um den Bodensee und radelte an einem Tag durch vier verschiedene Länder.
Ein weiteres Highlight wartete vom 22. bis zum 24. September auf mich. Im Rahmen des Art of Hosting ging es für drei Tage lang, jeden morgen nach Feldkirch. In diesen drei, durchaus intensiven Tagen, lernte ich, beziehungsweise wir, viele neue Methoden aber auch viel über mich selbst und über andere kennen. In diesen Tagen entstanden Ideen für neue Projekte und neue Kontakte wurden geknüpft. Allgemein lässt sich sagen, dass ich noch nie drei so energiegeladene Tage erlebt habe und meine Zukunftslust in diesen Tagen eindeutig gewachsen ist.
Insgesamt war dieser erste Monat bereits superschön, ich konnte bereits viele Erfahrungen und Erlebnisse sammeln und freue mich auf die kommenden 10 Monate.

Zwischen Rap und Heavy Metal – Kunst und Kultur mal anders
Im September 2024 ging es mir wie vielen jungen Menschen nach dem Schulabschluss: Ich wollte vor allem einfach raus. Das Land war mir dabei eigentlich gar nicht so wichtig – ich wollte vor allem ein Projekt, für das ich brenne. Dass schlussendlich nicht nur das Projekt bei Gimle – einer Konzert- und Veranstaltungsstätte, sondern auch […]
Ein Jahr in Vorarlberg
Jetzt habe ich fast ein Jahr in Vorarlberg verbracht. In dieser Zeit habe ich unglaublich viel gelernt – über mich selbst, über andere Menschen und über das Leben. Auf beruflicher Ebene habe ich eine neue Arbeitskultur kennengelernt und meine kreative Seite in der Praxis weiterentwickelt. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich die Menschen in der […]
Viel mehr als nur Cafés & Cocktails
Ohne mich im Vorhinein großartig über irgendetwas zu informieren, bin ich Ende August 2025 für vier Monate nach Dänemark in die Stadt Roskilde gezogen. Da ich mein Gap Year möglichst abwechslungsreich gestalten wollte, dachte ich, dass ein ESK-Freiwilligendienst ein perfekter Start wäre – und zum Glück hatte ich recht 🙂 Während meines Aufenthalts habe ich […]
aktualisiert 10/2026
Tony König
Hey, ich bin Tony, 19 Jahre alt und komme aus Halle (Saale) in Deutschland. Zurzeit mache ich im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps einen Freiwilligendienst in der aha – Jugendinformation. In meiner Freizeit fahre ich gerne Rennrad, gehe wandern und im Winter fahre ich gerne Ski. Außerdem engagiere ich mich seit einigen Jahren politisch.