Fast Fashion, faire Kleidung und nachhaltiger Konsum: Hier erfährst du, wie Mode die Umwelt beeinflusst und worauf du beim Shoppen achten kannst.
Fast Fashion – was steckt dahinter?
Fast Fashion heißt: Kleidung wird billig und schnell produziert, damit man oft Neues kauft. Das klingt praktisch, hat aber große Folgen für Mensch und Umwelt.
Viele Kleidungsstücke werden in Ländern hergestellt, in denen schlechte Arbeitsbedingungen herrschen. Viele Näher*innen arbeiten dort für sehr wenig Geld, oft unter gefährlichen Bedingungen. In manchen Fabriken gibt es sogar Kinderarbeit.
Auch die Umwelt leidet unter der schnellen Modeproduktion:
- Bei der Herstellung werden häufig giftige Chemikalien eingesetzt.
- Kleidung aus synthetischen Stoffen verursacht einen großen Teil des Mikroplastiks im Meer.
- Auch Baumwolle braucht viele Ressourcen: Für ein einziges T-Shirt werden tausende Liter Wasser verbraucht.
Ein weiteres Problem: Viele Kleidungsstücke werden nur kurz getragen. Fast Fashion ist oft schnell kaputt oder nach kurzer Zeit „out“. Nicht verkaufte Kleidung landet teilweise im Müll oder wird verbrannt – das verschwendet Energie, Wasser und Rohstoffe.
Was kannst du tun?
Du musst nicht perfekt nachhaltig leben. Schon kleine Veränderungen machen einen Unterschied:
- Kauf bewusster ein und frag dich: Brauche ich das wirklich?
- Trag deine Kleidung länger.
- Repariere kaputte Kleidung oder peppe sie neu auf.
- Kauf Secondhand oder tausch Kleidung mit Freund*innen.
- Unterstütze Marken, die fair und umweltfreundlich produzieren.
Bewusst einkaufen
Nachhaltige Mode wird immer beliebter – aber nicht jede Marke, die „grün“ wirkt, ist automatisch fair oder umweltfreundlich. Informier dich deshalb genauer und achte auf anerkannte Gütesiegel oder transparente Informationen zur Produktion.
Auch wichtig:
- Qualität statt Masse kaufen
- Auf langlebige Materialien achten
- Secondhand ausprobieren
- Kleidung tauschen statt neu kaufen
Das Angebot nachhaltiger Mode ist groß. Aber wie findest du heraus, wer wirklich unbedenkliche Mode herstellt, also fair gehandelt, umweltfreundlich oder sogar vegan?
- Grüner Knopf
Der Grüne Knopf ist ein staatliches Siegel für nachhaltige und ökologische Mode. - CleanClothes-Kampagne
Du möchtest dich für faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie einsetzen? Mach mit bei der CleanClothes-Kampagne. - Glaubwürdige Siegel – geprüft und transparent
Hier findest du ein Siegelverzeichnis mit Siegel, denen du vertrauen kannst.
Second-Hand
Secondhand muss nicht immer gebrauchte Kleidung sein. Oft gibt es auch B-Ware mit kleinen Fehlern oder Flecken.
Tipp
Secondhandshops in Vorarlberg
- Alma Flohmarkt in Hard
- Brockenhaus - Vorderland und Leiblachtal
- Carla Shops in Bregenz, Dornbirn, Altach, Feldkirch und Bludenz
- Kinderlädile in Bürs
- Papagei in Wolfurt
- Tauschlädele in Thüringen
- Windrädle in Lingenau
Weitere hilfreiche Links
Weitere Infos
Suche nach seriösen Studios
Checkliste In Österreich ist die Landesinnung „Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure“ für Tattoos zuständig. Dort kannst du dich erkundigen, ob ein Studio „offiziell“ als Gewerbe eingetragen ist. Den Kontakt zur Landesinnung findest du auf der Website der Wirtschaftskammer.
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aktualisiert 05/2026